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Deutschland / Welt Grünen fordern Tempo 80 auf Bremer Autobahnen
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Grünen fordern Tempo 80 auf Bremer Autobahnen
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14:52 21.12.2018
Die Bremer Grünen sprechen sich für noch drastischere Maßnahmen als die Deutsche Umwelthilfe aus. Quelle: Nicolas Tucat/AFP/dpa
Bremen

Die Deutsche Umwelthilfe sorgte mit der Forderung nach einem generellem Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen für Aufsehen. Die Grünen gehen jetzt in Bremen sogar noch einen Schritt weiter: Nachts – von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens – sollen Autos und Motorräder nicht schneller als 80 Stundenkilometer fahren dürfen. Lkw-Fahrer sollen sogar auf Tempo 60 gedrosselt werden.

Die Tempolimits sollen vor allem an wohnortnahen Abschnitten der A1 gelten. Teile der A27 haben die Grünen ebenfalls im Visier, um nachts den Lärm zu verringern. „Tempolimits sind sehr wirksam, um die Lärm- und Schadstoffbelastung zu reduzieren“, sagt der grüne Verkehrspolitiker Ralph Saxe dem „Weser-Kurier“.

Saxe hält es für einen Fehler, dass es bundesweit noch kein generelles Tempolimit gibt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit, für den Klimaschutz und den Lärmschutz seien die Geschwindigkeitsbegrenzungen schon lange überfällig.

SPD spricht sich für technische Lösung aus

Der Verkehrspolitiker scheiterte bereits in der Vergangenheit mit ambitionierten Gesetzesvorhaben. So wollte Saxe eine Autobahn komplett mit Flüsterasphalt auskleiden und windabhängige Geschwindigkeitsbegrenzungen einführen. Beides wurde abgelehnt.

Heiko Strohmann, verkehrspolitischer Sprecher der Bremer CDU, hält von diesem Vorschlag nicht viel. Lärmschutz für Wohngebiete seien zwar extrem wichtig, dieser Vorstoß der Grünen sei jedoch Klientelpolitik. Selbst der Koalitionspartner der Grünen, die SPD, widerspricht der Partei.

Zwar wollen die Genossen der Bremer Sozialdemokraten Anwohner ebenfalls entlasten, die Lärmbelastung jedoch mit technischen Mitteln eindämmen. Der verkehrspolitische Sprecher der Partei sagte der Zeitung, dass die bestehenden Begrenzungen „ausreichend“ seien.

Von RND/Alex Krenn

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