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Deutschland / Welt SPD fordert Nachbesserungen am Berufsbildungsgesetz
Nachrichten Politik Deutschland / Welt SPD fordert Nachbesserungen am Berufsbildungsgesetz
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05:03 27.06.2019
Ist der Entwurf für das Berufsbildungsgesetz schon in gutem Zustand – oder muss nachgearbeitet werden? Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Berlin

Die SPD fordert Nachbesserungen am Entwurf für das Berufsbildungsgesetz, der von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) erarbeitet worden ist. „Die SPD sieht noch deutlichen Redebedarf für weitere Verbesserungen für Auszubildende und Ausbilder“, sagte die SPD-Bildungspolitikerin Yasmin Fahimi dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Dabei gehe es unter anderem um Freistellungen zur Berufsschule bzw. zum Prüfungsausschuss sowie um die Informationspflicht des Arbeitgebers zur Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung, erläuterte Fahimi. Sie ist in der SPD-Fraktion als Berichterstatterin für das Thema berufliche Bildung zuständig.

„Kein Glücksspiel“

Fahimi forderte zudem: „Die Berufsbildung darf für dual Studierende kein Glücksspiel sein. Für ihre betrieblichen Praxisphasen haben sie ein Recht auf einen betrieblichen Ausbildungsplan und einen echten Ausbildungsvertrag.“

Der Bundestag befasst sich mit dem Entwurf zum Berufsbildungsgesetz am Donnerstag in erster Lesung. Die geplante Neuregelung sieht auf Druck von SPD und Gewerkschaften unter anderem vor, dass es ab 2020 eine Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende geben soll. Demnach erhalten Auszubildende ab 2020 im ersten Lehrjahr mindestens 515 Euro im Monat.

„Wir sind stolz darauf, endlich die Mindestvergütung für Azubis durchgesetzt zu haben. Das ist ein Meilenstein“, sagte Fahimi. Es werde aber auch darüber hinaus „ein echtes Signal der Modernisierung“ gebraucht, um die berufliche Bildung attraktiver zu machen.

Lesen Sie auch: So wird der Mindestlohn für Azubis geregelt

Von Tobias Peter/RND

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