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Deutschland / Welt Diese Kandidaten der US-Wahlen haben schon jetzt Geschichte geschrieben
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07:13 07.11.2018
Ilhan Omar (M.) ist die erste somalisch-amerikanische Abgeordnete, die in den US-Kongress gewählt wurde. Dort vertritt sie den fünften Bezirk von Minnesota. Quelle: Mark Vancleave/dpa
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Washington

Die Zwischenwahlen in den USA haben nicht nur die politischen Kräfteverhältnisse im US-Parlament verschoben. Bei der Abstimmung auf verschiedenen Ebenen haben auch mehrere Politiker Geschichte geschrieben: als „erste Vertreter ihrer Art“ im US-Parlament oder in ihrem Bundesstaat.

Vielfalt ist das Motto der Stunde. Nach einer Analyse der US-amerikanischen „New York Times“ hat sich eine beispiellose Anzahl von Frauen, Farbigen, Lesben, Schwulen und Transgender-Kandidaten für die Wahlen aufstellen lassen. Weiße Männer machten demnach nur noch 58 Prozent der Kandidaten aus – der Anteil war damit so gering wie seit vier Wahlen nicht mehr. Bei den Demokraten lag der Anteil weißer Männer bei nur 41 Prozent, bei den Republikanern dagegen bei drei Vierteln. Mehr als ein Viertel der Kandidaten waren Frauen, darunter 84 Farbige – eine Steigerung von 42 Prozent gegenüber den Wahlen von 2016. Bei den diesjährigen Midterms gab es zudem viele Ausnahmekandidaten. Das RedaktionsNetzwerk Deutschland stellt einige von ihnen in einer Bildergalerie vor:

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Vor allem unter den Demokraten finden sich viele „Exoten“.

Die Vielfalt der Midterms in Zahlen

964 Kandidaten stellen sich insgesamt zur Wahl. 411 davon sind Frauen, Farbige und Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

272 davon – und damit rund 28 Prozent – sind Frauen.

216 sind schwarz, hispanic, asiatisch, native american oder multiracial.

26 sind lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender.

Von RND/df

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