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Deutschland / Welt CDU prüft Einführung von Gehalt für neue Parteivorsitzende
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18:05 10.12.2018
Annegret Kramp-Karrenbauer soll als Parteivorsitzende genauso viel Geld bekommen wie vorher. Quelle: imago/Metodi Popow
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Berlin

Annegret Kramp-Karrenbauer besetzt seit kurzem das Amt der CDU-Parteivorsitzenden – und damit offiziell ein Ehrenamt. Eigentlich würde der Wechsel für die ehemalige Generalsekretärin mit finanziellen Einbußen einhergehen. Das will die CDU laut einem Bericht des „Spiegels“ nun möglicherweise ändern und sie wie eine Abgeordnete entlohnen.

Der Grund für die Sonderregelung liegt an der Stellung Kramp-Karrenbauers: Sie ist weder Regierungsmitglied noch hat sie einen Sitz im Bundestag. All ihre Vorgänger haben ihr Einkommen aus entsprechenden Positionen bezogen, Kramp-Karrenbauer würde in diesem Fall quasi leer ausgehen.

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Um das zu umgehen, hatte Kanzlerin Angela Merkel ihr dem Bericht zufolge zuvor einen Ministerposten im Kabinett angeboten, den Kramp-Karrenbauer jedoch ablehnte. Die finanzielle Entschädigung für Abgeordnete liegt seit Juli diesen Jahres bei monatlich rund 9800. Sollte die CDU ihren Plan nicht umsetzen, bliebe Kramp-Karrenbauer noch die Möglichkeit, Rentenzahlungen aus ihrer Tätigkeit als Regierungsmitglied und Landtagsabgeordnete im Saarland zu beantragen.

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Von RND/dpa/lf