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Deutschland / Welt Bundeswehr setzt Ausbildung irakischer Soldaten fort
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Bundeswehr setzt Ausbildung irakischer Soldaten fort
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21:46 02.05.2019
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Besuch eines Ausbildungsprojekts der Bundeswehr für kurdische Peschmerga-Soldaten im irakischen Erbil im Jahr 2018. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Irakische Soldaten und Sicherheitskräfte sollen nach einem Beschluss der Bundesregierung auch weiterhin von der Bundeswehr ausgebildet werden.

Die Bundesregierung werde „die deutsche Beteiligung am Fähigkeitsaufbau im Irak im Rahmen des geltenden Mandats des Deutschen Bundestags fortsetzen“, heißt es in einem Schreiben von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) an die Fraktionsvorsitzenden des Parlaments, das dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Der Bundestag hatte das Mandat im vergangenen Oktober bis zum 31. Oktober 2019 verlängert, allerdings eine Überprüfung zum 30. April verlangt.

433 Schüler in 22 Lehrgängen

In den vergangenen sechs Monaten wurden nach Angaben der Regierung 433 irakische Sicherheitskräfte sowie Kämpfer der kurdischen Peschmerga in 22 Lehrgängen in den Bereichen ABC-Abwehr, Ausbildung von Führungspersonal, Logistik sowie Hochbau und Feldlagerbetrieb geschult. Eingesetzt worden seien dafür sechs Trainingsteams mit bis zu 32 Ausbildern.

Es habe sich gezeigt, „dass die deutschen Beiträge zum Fähigkeitsaufbau durch die irakischen Streit- und Sicherheitskräfte auf allen Ebenen wertgeschätzt werden“, heißt es in dem Schreiben der beiden Minister. Die Nachfrage sei hoch und das Engagement der Lehrgangsteilnehmer groß. Die Bundeswehr trage damit „mittelbar und unmittelbar zur Sicherheit im Irak bei“.

Beim Einsatz im Irak geht es auch darum, das Wiedererstarken der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) zu verhindern.

Von köp/vat/RND

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