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Deutschland / Welt Briefbombe an Sarkozy gefunden
Nachrichten Politik Deutschland / Welt Briefbombe an Sarkozy gefunden
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16:30 01.11.2010
Wie die  griechische Polizei am Montag mitteilte, wurde die an Sarkozy  gerichtete Sendung bei zwei Verdächtigten gefunden, die der  linksanarchistischen Szene in Griechenland zugerechnet werden.
Wie die griechische Polizei mitteilte, wurde die an Sarkozy gerichtete Sendung bei zwei Verdächtigten gefunden, die der linksanarchistischen Szene in Griechenland zugerechnet werden. Quelle: afp
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Bei der Explosion einer Paketbombe in der griechischen Hauptstadt Athen ist am Montag eine Angestellte eines Kurierdienstes verletzt worden. Der Polizei gelang es anschließend, drei weitere Briefbomben zu entschärfen und zwei Verdächtige festzunehmen. Eine der Briefbomben sollte an den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy geschickt werden, teilte das griechische Ministerium für Bürgerschutz mit.

Der erste Sprengsatz war in einem Paket versteckt, das ein Unbekannter bei einem Kurierdienst abgab. Als eine der Angestellten das Paket sortierte, detonierte der Sprengsatz. Die Frau wurde leicht verletzt. Empfänger des Pakets war die Botschaft Mexikos in Athen, teilte die Polizei mit. Wenig später wurde eine andere verdächtige Sendung entdeckt, die bei einem anderen Kurierdienst abgegeben worden und an die Botschaft der Niederlande adressiert war. Sie wurde mit einer kontrollierten Explosion entschärft.

Eine Polizeistreife, die zufällig in der Gegend unterwegs war, bemerkte zwei Verdächtige und nahm sie fest. Die beiden hatten zwei weitere Briefbomben bei sich und waren mit Pistolen bewaffnet. Die Briefe waren laut Polizei an den französischen Präsidenten (Nicolas Sarkozy) in Paris und die Botschaft Belgiens in Athen adressiert.

Die Festgenommenen sollen einer kleinen griechischen Terrorgruppe namens „Konspiration der Zellen des Feuers“ angehören, die für Dutzende von Bombenanschlägen auf Banken und Regierungsgebäude sowie Filialen ausländischer Firmen in den vergangenen drei Jahren verantwortlich gemacht wird, berichtete das Staatsradio weiter.

dpa/afp

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