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Deutschland / Welt AfD kritisiert Nicht-Einladung zum Evangelischen Kirchentag
Nachrichten Politik Deutschland / Welt AfD kritisiert Nicht-Einladung zum Evangelischen Kirchentag
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14:56 20.06.2019
Der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Volker Münz. Quelle: epd
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Berlin

Der kirchenpolitische Sprecher der AfD, Volker Münz, hat die Entscheidung der Veranstalter des Evangelischen Kirchentages kritisiert, keine Vertreter seiner Partei einzuladen.

„Ich bin dafür, dass Argumente ausgetauscht werden. Das gehört zur Demokratie, und das gehört auch zum Christsein, dass man miteinander redet“, sagte Münz am Donnerstag im Deutschlandfunk.

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Er weise den Vorwurf entschieden zurück, dass seine Partei den Nationalsozialismus verharmlose. „Das ist völlig absurd. Und wir suchen auch keine Nähe zu Neonazis. Das ist eine Unterstellung, die durch nichts gerechtfertigt ist.“

Kirchentag bezieht politisch Stellung

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag war am Mittwoch in Dortmund eröffnet worden. Für Diskussionen sorgt die Entscheidung der Organisatoren, AfD-Funktionären keine Bühne bei Podiumsdiskussionen zu bieten.

Angesichts von wachsendem Rechtspopulismus und Nationalismus müsse der Kirchentag auch politisch Position beziehen, hatte Kirchentagspräsident Hans Leyendecker gesagt.

In Europa grassiere wieder „der alte Nationalismus“, und in Deutschland gebe es Unterstützung für Leute, „die über eine Abschaffung der Demokratie nachdenken“.

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Von RND/dpa/lf