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Panorama Wieder Ausschreitungen: Düsseldorfer Freibad am Sonntag erneut vorzeitig geschlossen
Nachrichten Panorama Wieder Ausschreitungen: Düsseldorfer Freibad am Sonntag erneut vorzeitig geschlossen
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06:16 01.07.2019
Polizisten stehen am späten Samstagnachmittag vor dem Rheinbad. Quelle: Gerhard Berger/dpa
Düsseldorf

Ein Düsseldorfer Freibad hat nach erneuten Ausschreitungen auch am Sonntag vorzeitig geschlossen. Wie bereits am Samstag kam es zu Streits und kleineren Schlägereien im Düsseldorfer Rheinbad, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Erneut waren Dutzende Polizisten vor Ort. Schließlich habe sich der Betreiber dazu entschieden, das Freibad erneut vorzeitig zu schließen. Verletzt wurde am Sonntagabend niemand. Zuvor hatte der „Express“ darüber berichtet.

In dem Freibad war es am Samstag es zu einem Streit mit mehreren Hundert beteiligten Badegästen gekommen. Nach mehreren Notrufen rückte die Polizei am Samstag mit Dutzenden Beamten an und versuchte zu schlichten. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort eine Gruppe von mehreren hundert Personen, überwiegend junge Männer, fest, die eine Familie umringt hatten und anschrien. Der Vater soll sich zuvor einigen jungen Männern entgegengestellt haben, die sich im Bad daneben benahmen und über ausgebreitete Decken und Badegäste hinwegsprangen. Daraufhin hätten sich dann weitere junge Männer mit den Unruhestiftern solidarisiert und die Familie umringt.

Im Video: Bademeister-Notstand in Deutschland

Freibad: Polizei setzte Pfefferspray ein

Da die Situation nach Einschätzung der Polizei zu eskalieren drohte, wurden weitere Einsatzteams gerufen. Die Polizei versuchte, die Kontrahenten voneinander zu trennen. Daraufhin seien auch die Beamten aus der größeren Gruppe heraus angepöbelt worden. Einzelne hätten Getränkekartons in Richtung der Einsatzkräfte geworfen oder versucht, die Polizisten durch herausforderndes Herantreten zu provozieren. In dieser Situation hätten die Polizisten auch Pfefferspray eingesetzt, es sei aber niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher.

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Von RND/dpa