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Panorama Von Boyfriend bis Cuffed: Das Hosenlexikon
Nachrichten Panorama Von Boyfriend bis Cuffed: Das Hosenlexikon
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13:00 31.03.2019
Wer heute eine Hose kaufen will, braucht einen Übersetzer – oder unser kleines Mode-Lexikon. Quelle: Sylvie Tittel/unsplash
Hannover

Baggy

Jeder kennt die Baggy, jene Schlabberjeans, mit der in den Neunzigern die Coolen über den Schulhof schlurften. Nun ist sie wieder da, zumindest fast: Die heutigen Baggypants heißen Wide-Leg-Jeans, sind weniger sackartig geschnitten, sondern haben Hosenbeine, die in weiter A-Linien-Form bis zum Boden reichen.

Bootcut

Eigentlich war sie nie weg, dennoch feiert die Modeszene regelmäßig ihr Comeback – so auch 2019: Bei der Bootcut (übersetzt: Stiefelschnitt) ist der Name Programm. Die Hose ist an der Wade und am Fuß ausgestellt, damit sie besser über den (Cowboy-)Stiefel passt. Glaubt man den Experten der Zeitschrift „Elle“, ist vor allem die Skinny-Bootcut in diesem Jahr das absolute Must-have: Nichts zaubere längere Beine als diese Kombi aus schmalen Oberschenkeln und ins Unendliche gestreckten Waden.

Zwei Trends auf einmal: Eine Boyfriend-Jeans, die dazu auch noch aufgekrempelt (“Cuffed“) ist. Quelle: ZUMA Wire

Boyfriend

Hier sagt der Name bereits alles: Die Boyfriend-Jeans sieht aus, als hätte man sie mal eben aus dem Kleiderschrank des Freundes geklaut. Ihr Schnitt ist an die Passform männlicher Hosenmodelle angelehnt – daher sitzt sie bei Frauen betont locker auf der Hüfte und am Po. Der Vorteil: Boyfriend-Jeans passen zu jeder Körperform.

Capri

Achtung, Verwechslungsgefahr: Die gute alte Caprihose bekommt in diesem Sommer von der Cropped Jeans Konkurrenz. Zwar sind beide Modelle kürzer geschnitten, Unterschiede gibt es aber doch: Während Cropped Pants knapp oberhalb der Knöchel enden, sind Capris dreiviertellange Hosen und enden in der Regel unterhalb des Knies.

Cigarette

Eine Cigarette-Hose schlichtweg als gerade geschnittenes Modell zu bezeichnen, wäre zu kurz gegriffen, schließlich könnte sie bis zum Knie als Skinny-Jeans durchgehen. Knieabwärts allerdings verläuft der Schnitt röhren- oder vielmehr zigarettenförmig und liegt am Knöchel nicht an.

Cropped

Es gab eine Zeit, da waren Hochwasserhosen verschrien, seit man sie allerdings Cropped Jeans nennt, sind sie der letzte Schrei: Die „gestutzte Jeans“, so die wörtliche Übersetzung, endet meist direkt oberhalb der Fußknöchel, manchmal auch zwei, drei Zentimeter darüber – was sie damit trotzdem nicht zu einer Caprihose macht (siehe dort).

Funktioniert nicht nur bei Jeans: Auch Cordhosen gibt es im Cuffed-Stil. Quelle: Abaca

Cuffed

War die Hose zu lang, krempelte man sie früher einfach um: Heute heißt das cuffed, vom englischen Wort Cuff für Hosenaufschlag, und ist ein weithin eingesetztes Stilmittel. Cuffed Jeans etwa sind derzeit hoch im Kurs, sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Culotte

Schon seit zwei, drei Saisons sind sie in aller Munde: Culottes. Gemeint sind weit geschnittene Hosenröcke, die bis unterhalb der Knie oder zur Wadenmitte reichen. Der französische Begriff Culotte heißt übersetzt Kniebundhose. Üblicherweise werden die Hosenröcke aus weichen, fließenden Baumwollstoffen geschneidert, jüngst rief die „Elle“ allerdings die Jeans-Culottes zum Sommertrend aus.

Sie ist wieder da: Die Schlaghose ist zurück und heißt jetzt „Flared“. Quelle: Abaca

Flared

Es leben die Siebziger: Unter dem Stichwort Flared Jeans feiern Schlaghosen derzeit (wieder einmal) ein Comeback. Flared Jeans (zu Deutsch: ausgestellte Jeans) ähneln den Bootcuts, haben jedoch einen viel weiteren, trichterförmigen Saum. Eine vier Jahrzehnte alte Schlaghose fällt beim Flared-Trend trotzdem durch: „Schnitt und Style der Hosen werden dem Hier und Heute angepasst“, erklärt Trendanalystin Gabriele Kaiser dem Magazin „Focus“. Das fange beim Bündchen an und höre bei den Waschungen wieder auf.

Girlfriend

Die Girlfriend-Jeans ist im Prinzip eine weiblichere Version der Boyfriend-Jeans. Da sie enger und höher sitzt, wird hier nicht ganz so auf den Schnitt gepfiffen, sondern die Hose sieht bei aller Lässigkeit etwas figurbetonter aus.

High-Waist

Die Zeiten, als Hosen knapp auf der Hüfte saßen, sind vorbei: Das neue Zauberwort lautet High-Waist, übersetzt: hohe Taille. Die High-Waist-Hose ist so geschnitten, dass sie erst mehrere Zentimeter über dem Bauchnabel endet, und hat damit den weiblichsten Schnitt, schließlich werden Hüften und Hintern hierbei besonders betont. Ob Cropped, Flared oder Skinny-Jeans: Inzwischen kommt High-Waist fast überall zum Einsatz.

Lässig, aber trotzdem figurbetont: Die Girlfriend-Jeans ist quasi die abgemilderte Version des Boyfriend-Schnitts. Quelle: Abaca

Marlene

Für diese Hose gibt es keine Übersetzung, denn sie ist ausnahmsweise mal deutschen Ursprungs: Das extraweite, gerade geschnittene Beinkleid mit hoher Taille und Bundfalten geht auf Schauspielerin Marlene Dietrich zurück, die gern die Anzughosen von Männern kopierte. Anders als bei der Culotte endet die Marlene-Hose erst knapp über dem Boden. Ist sie hingegen aus dünnem, fließendem Stoff, spricht man von der Palazzo-Hose.

Skinny

Lange galt sie als das Nonplusultra, inzwischen ist sie etwas überholt: Die Skinny-Jeans, auch Röhre genannt, ist so eng geschnitten, dass zwischen Hose und Haut kein Blatt mehr passt und der Fuß gerade so durch die Öffnung. Experten zufolge ist die Skinny dennoch die Jeans, die zu nahezu jeder Figur passt.

Schon seit zwei, drei Saisons sind sie in aller Munde: Culottes. Quelle: Abaca

Von Sophia Arjomand und Sophie Hilgenstock

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