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Panorama Rettung der Bergsteiger am Mount Everest läuft
Nachrichten Panorama Rettung der Bergsteiger am Mount Everest läuft
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11:01 27.04.2015
Eine Lawine ist über ein Höhenlager von Bergsteigern hinweggefegt.
Eine Lawine ist über ein Höhenlager von Bergsteigern hinweggefegt. Quelle: dpa
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Kathmandu

Nach dem schweren Erdbeben in Nepal ist die Zahl der registrierten Todesopfer auf über 3.200 gestiegen. Das teilte die Polizei in Kathmandu mit. Starke Nachbeben erschütterten auch in der Nacht zum Montag die Region und versetzten die Menschen in Panik. Zehntausende Menschen übernachteten unter freiem Himmel. Die neuen Erdstöße und das anhaltend schlechte Wetter behinderten die Rettungsarbeiten.

Am Mount Everest wurden mindestens 22 Bergsteiger getötet. Für die in den Höhencamps festsitzenden Bergsteiger hat nun die Rettungsaktion begonnen. Drei Helikopter flögen ununterbrochen hinauf, twitterte der Bergsteiger Alex Gavan am Montag aus dem Basislager.

Wegen der dünnen Luft in der Höhe könnten die Hubschrauber allerdings immer nur zwei Passagiere mitnehmen. Er schätzte, dass zuletzt mehr als 100 Bergsteiger festsaßen, weil die Aufstiegsroute zerstört war. Das Wetter am höchsten Berg der Welt sei gut.

Nach Angaben der indischen Armee stieg die Zahl der Toten durch die Lawine auf 22. Das Tourismusministerium Nepals sprach hingegen von 18 Toten. Das gewaltige Himalaya-Erdbeben hatte am Samstag auch eine mehrere Stockwerke hohe Staublawine ausgelöst, die den Hang gegenüber dem Basislager herabfegte. Sie traf das Lager in der Mitte und plättete viele Zelte.

Göttinger Studenten in Nepal

Auch eine Gruppe von 15 Studenten aus Göttingen befand sich zur Zeit des Bebens auf Exkursion in Nepal.

Überall im Land würden Touristen in Sicherheit gebracht, sagte Suresh Man Shrestha vom Tourismusministerium. "Wir nutzen die kleineren Helikopter der indischen Armee für die Rettungsaktionen. Wir fokussieren uns auf die Everest-Region sowie auf die am schwersten betroffenen Gebiete Gorkha, Dhading, Nuwakot und Sindhupalchok." Das Team Adventure Consultants teilte auf Facebook mit, alle seine Kletterer und Sherpas seien aus dem Lager 1 und 2 am Everest heruntergeflogen worden.

dpa/epd

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