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Panorama Regisseur Arnault will erneutes Vergewaltigungsurteil anfechten
Nachrichten Panorama Regisseur Arnault will erneutes Vergewaltigungsurteil anfechten
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19:05 27.12.2018
Jean-Claude Arnault gilt als Schlüsselfigur im Skandal um die Jury des Literaturnobelpreises. Quelle: dpa
Stockholm

Der Regisseur Jean-Claude Arnault, eine Schlüsselfigur im Skandal um die Jury des Literaturnobelpreises, will auch seine neuerliche Verurteilung wegen Vergewaltigung anfechten. Ein Berufungsgericht in Stockholm hatte den Franzosen Anfang Dezember zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt und damit ein Urteil der Vorinstanz bestätigt. Nun forderte Arnault den Obersten Gerichtshof in Schweden auf, die Anklage und die Strafen gegen ihn fallen zu lassen - darunter auch die eingeforderten Schmerzensgeldzahlungen an das mutmaßliche Opfer.

Die Richter am Berufungsgericht hatten es als erwiesen angesehen, dass der 72-Jährige eine Frau 2011 zwei Mal vergewaltigt hatte. Auch andere Frauen hatten Arnault vorgeworfen, sexuell übergriffig geworden zu sein. Arnault hat die Vorwürfe stets bestritten.

Fünf Jurymitglieder zurückgetreten

Die Vorwürfe gegen Arnault hatten die Schwedische Akademie, die den Literaturnobelpreis vergibt, in eine schwere Krise gestürzt, denn der Regisseur ist eng mit ihr vernetzt: Er ist mit der Lyrikerin Katarina Frostenson verheiratet, einem Mitglied der Akademie. Die Vorwürfe gegen Arnault waren Auslöser für einen Streit, der letztlich zur Absage der Vergabe des Preises für 2018 führte. Die Akademie soll auch Frostenson den Rückzug nahegelegt haben, doch die Dichterin gehört dem Gremium bisher weiter an.

Weil sich einige Mitglieder nicht von Arnault distanzieren wollten, zerstritt sich die Jury und verlor ihre Beschlussfähigkeit. Inzwischen wurden die Statuten dahingehend verändert, dass die eigentlich auf Lebenszeit gewählten Mitglieder zurücktreten können. Fünf haben davon seit Mai Gebrauch gemacht, drei neue wurden aufgenommen.

Von rnd/dpa

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