Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Panorama Prinz Andrew: Habe nie verdächtiges Verhalten bei Epstein bemerkt
Nachrichten Panorama Prinz Andrew: Habe nie verdächtiges Verhalten bei Epstein bemerkt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:46 24.08.2019
Prinz Andrew äußerte sich in einem Statement zu Jeffrey Epstein. Quelle: Swen Pförtner/dpa
London

Nach dem Suizid von Jeffrey Epstein hat sich der britische Prinz Andrew erneut von dem wegen Missbrauchsvorwürfen angeklagten US-Milliardär distanziert. Er habe zu keiner Zeit von dem Verhalten Notiz genommen, das zur Festnahme Epsteins geführt hatte, schrieb der zweitälteste Sohn der britischen Königin Elizabeth II. in einer ungewöhnlich langen Erklärung, die der Buckingham-Palast am Samstag veröffentlichte.

Epstein war wegen des Vorwurfs festgenommen worden, minderjährige Mädchen zur Prostitution gezwungen zu haben. Er hatte sich Anfang August in seiner Gefängniszelle in New York umgebracht.

Prinz Andrew will weitere Spekulationen vermeiden

Andrew war wie viele andere Prominente mit Epstein befreundet gewesen. Eines der Epstein-Opfer behauptete, sie sei mehrmals zum Sex mit dem Royal gezwungen worden. Der Prinz hatte das bereits früher als "kategorisch unwahr" bezeichnet. Immer wieder kamen jedoch Aufnahmen zutage, die Andrew mit Epstein oder in dessen Anwesen in New York zeigten - selbst nachdem der Milliardär bereits eine erste Gefängnisstrafe wegen der Vorwürfe abgesessen hatte.

Er äußere sich, um weitere Spekulationen zu vermeiden, schrieb Andrew. "Ich habe Mr. Epstein 1999 kennengelernt. Während der Zeit, als ich mit ihm bekannt war, sah ich ihn unregelmäßig und wahrscheinlich nicht mehr als ein- oder zweimal im Jahr. Ich war in einer Reihe seiner Anwesen zu Gast." Von dem angeblichen Missbrauch habe er nichts mitbekommen. Es sei zudem ein Fehler gewesen, Epstein nach dessen Freilassung wiederzusehen.

"Ich habe erhebliches Mitgefühl mit allen, die von seinem Handeln und Verhalten betroffen waren", so Andrew.

Lesen Sie auch:

Epstein unterzeichnete Testament vor dem Suizid

dpa

Leon Haughton brachte aus seiner Heimat Jamaika Honig mit in die USA. Weil die Zollbeamte den Honig für Drogen hielten, musste er in Untersuchungshaft. Dann hatte er gleich nochmal Pech.

24.08.2019

Der Sommer bleibt noch ein paar Tage in Deutschland - doch regional kann das Wetter in der nächsten Woche sehr unterschiedlich werden.

24.08.2019

Der Amerikaner David Lesh hat wirklich Glück gehabt: Er überlebte einen Absturz mit seinem Kleinflugzeug ins Meer. Die Rettung danach filmt er für seine Follower - und steigt kurz darauf schon wieder in ein Flugzeug.

24.08.2019