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Panorama Neue Überschwemmungen auf Philippinen erschweren Hilfe
Nachrichten Panorama Neue Überschwemmungen auf Philippinen erschweren Hilfe
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10:45 28.12.2011
Foto: Opfer der Flutkatastrophe auf den Philippinen.
Opfer der Flutkatastrophe auf den Philippinen. Quelle: dpa
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Manila

Das sagte Katastrophenschutzleiter Benito Ramos am Mittwoch. Die Helfer stießen langsam an Kapazitätsgrenzen. „Wir arbeiten in Doppelschichten.“ Von den neuen Überschwemmungen waren 14 Provinzen entlang der Ostküste betroffen. Vier Menschen ertranken in der Provinz Isabela, nachdem ihr Boot gekentert war. Zwei Menschen kamen in der Provinz Cebu ums Leben.

Auf Mindanao sind am 4. Adventswochenende Hunderttausende Menschen nach den Sturzfluten durch Tropensturm „Washi“ obdachlos geworden. Die Zahl der Toten wurde nach dem Abgleich verschiedener Listen leicht nach unten auf 1249 korrigiert. Die meisten Toten sind den Angaben zufolge in der Küstenstadt Cagayan de Oro auf der Insel Mindanao zu beklagen. Allein dort waren 891 Menschen ums Leben gekommen, als mit dem Tropensturm „Washi“ am 17. Dezember Sturzfluten hereinbrachen. Mindanao liegt 800 Kilometer südlich von Manila. In der Stadt Iligan starben 461 Menschen bei den Fluten und Erdrutschen.

Etwa 700.000 Menschen sind vor den „Washi“-Überschwemmungen geflohen. Die Behörden wollen Zelte und Hütten für die mehreren zehntausend Menschen errichten, die über die Weihnachtstage in überfüllten Notlagern ausharren mussten. Die Notunterkünfte sind meist in Schulen untergebracht und müssen zum Unterrichtsbeginn im Januar wieder geräumt werden.

dpa