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Panorama Nächste Kaiserin von Japan ist „unsicher“, ob sie den Aufgaben gewachsen ist
Nachrichten Panorama Nächste Kaiserin von Japan ist „unsicher“, ob sie den Aufgaben gewachsen ist
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11:16 10.12.2018
Japans Kronprinzessin Masako an ihrem 55. Geburtstag. Quelle: dpa
Tokio

Im April soll die japanische Kronprinzessin Masako Kaiserin werden, an der Seite ihres Mannes, des zukünftigen Kaisers Naruhito. Doch in einer Erklärung zu ihrem 55. Geburtstag sagte die Japanerin am Sonntag, sie fühle sich „unsicher“, inwieweit sie den Menschen dienen könne. „Aber ich werde mich bemühen, mein Bestes zu geben, damit ich zu ihrem Glück beitragen kann“, wird die 55-Jährige von der BBC zitiert.

Mit ihrer ehrlichen Erklärung bietet die Kronprinzessin einen seltenen Einblick in ihr Seelenleben und den emotionalen Druck, der auf der Königsfamilie lastet. „Wenn ich über die kommenden Tage nachdenke, fühle ich mich unsicher, wie hilfreich ich sein kann“, sagte sie laut CNN. „Ich möchte meine Bemühungen fortsetzen, um meine Gesundheit zu verbessern und mich öffentlichen Aufgaben zu widmen, soweit ich daran teilnehmen kann.“

Masako leidet unter einer „stressbedingten Anpassungsstörung“

Seit Jahren lebt Masako zurückgezogen. Das kaiserliche Hofamt ließ 2004 erklären, die Kronprinzessin leide unter einer „stressbedingten Anpassungsstörung“, die mit Depressionen und Angstzuständen verbunden sei. Masako werde psychologisch und medikamentös betreut.

Tatsächlich hat es Masako nicht leicht gehabt. Von ihrem erfolgreichen und freiem Leben als Diplomatentochter mit Schulen in New York, Tokio und Boston, einem Studium in Harvard und einer Karriere im japanischen Außenministerium wechselt sie 1993 mit der Heirat von Kronprinz Naruhito ins konservative Königshaus. Seither bestimmen steinalte Regeln und Rituale ihr Leben, jeder Schritt und jede Äußerung werde kontrolliert.

Kronprinzessin unter Druck: Sie soll einen Thronfolger zur Welt bringen

Die Öffentlichkeit erwartet von ihr die Geburt eines männlichen Thronfolgers. Doch ihr erstes Kind verliert Masako. 2001 wird ihre Tochter Prinzessin Aiko geboren, der es laut japanischem Gesetz verboten ist, Kaiserin zu werden. Berichten zufolge sollen zu dieser Zeit erste psychische Probleme bei Masako aufgetreten sein.

Masako ist nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen. Ihr Besuch bei der Amtseinführung des niederländischen Königs Willem-Alexander vor gut fünf Jahren ist eine der wenigen offiziellen Auslandsreisen der Kronprinzessin. Die Zahl ihrer Auftritte ist in den letzten Jahren zwar gestiegen, dennoch soll die Kronprinzessin nur bedingt belastbar sein.

Akihito ist der erste japanische Kaiser, der seit 200 Jahren abdankt

Ihr Mann, Kronprinz Naruhito, soll im April kommenden Jahres die Nachfolge seines Vaters antreten. Der 84-jährige Akihito ist der erste, der an der Spitze der ältesten überlebenden Monarchie der Welt abdankt. In einer seltenen Ansprache an sein Volk sagte Akihito 2016, wenn sich seine Gesundheit verschlechtere, fürchte er, er könne seine Pflichten nicht erfüllen. Er wurde bereits mehrfach im Krankenhaus behandelt. Das japanische Parlament änderte kurz nach der öffentlichen Ansprache das Gesetz und machte den Weg für Kronprinz Naruhito frei.

Von RND/mat

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