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Panorama Kiez-Wirte fordern Alkoholverbot auf der Reeperbahn
Nachrichten Panorama Kiez-Wirte fordern Alkoholverbot auf der Reeperbahn
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14:31 27.06.2019
Die Hamburger Reeperbahn ist ein beliebtes Ziel bei Touristen. Quelle: dpa
Hamburg

Die Hamburger Reeperbahn: Partymeile bei Nacht, Schandfleck bei Tag. Zahlreiche Junkies und Obdachlose haben Hamburgs bekannteste Straße zu ihrem Zuhause gemacht, urinieren, trinken und nehmen Drogen in der Öffentlichkeit. „Der Zustand ist rufschädigend und nicht hinnehmbar. Tausende Touristen erleben einen Kulturschock, wenn sie hier entlanggehen”, sagt Imbissbetreiber Mirek Grudzinski gegenüber der „Bild“.

Laut dem Bericht haben mehrere Kiez-Wirte jetzt eine Petition gestartet, um das Trinken von Alkohol auf der Straße zu verbieten. Unter den Unterzeichnern seien demnach Corny Littmann vom Schmidt Theater, die Kult-Kneipe „Zur Ritze“, das Travestie-Theater „Pulverfass“, das Laufhaus „Pink Palace“, McDonald’s, Pizza Hut, die Spielbank.

„Das würde sich sehr stark gegen Obdachlose richten“

Auch Peter Kämmerer von der Interessengemeinschaft St. Pauli bestätigte dem „Hamburger Abendblatt“, dass „bereits seit geraumer Zeit“ Unterschriften gesammelt würden, um das Trinken auf der Straße im Bereich der Reeperbahn verbieten zu lassen. Bisher sei allerdings keine Petition beim Bezirksamt abgegeben worden. Die Interessengemeinschaft, die mehr als 180 Gewerbetreibende im Kiez vertrete, wolle sich dem Vorstoß jedoch nicht anschließen. „Das würde sich sehr stark gegen Obdachlose richten“, so Kämmerer zum „Hamburger Abendblatt“.

Bereits vor über einem Jahr hätten sich SPD, Grüne und die Innenbehörde mit dem Thema befasst. Um ein Trinkverbot auf der Straße zu erwirken, müsste ein neues Gesetz her. Konkrete Überlegungen oder einen Entwurf gebe es laut „Hamburger Abendblatt“ bisher aber nicht.

Von RND/mat

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