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Panorama Kanzlerin Merkel: „Trauer und Bestürzung nach fürchterlichem Busunglück“
Nachrichten Panorama Kanzlerin Merkel: „Trauer und Bestürzung nach fürchterlichem Busunglück“
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10:45 18.04.2019
Bundeskanzlerin Angela Merkel. Quelle: imago images / Emmanuele Contini
Berlin

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Entsetzen auf das Busunglück mit vielen deutschen Toten auf der portugiesischen Insel Madeira reagiert. „Mit Trauer und Bestürzung denke ich an unsere Landsleute und alle anderen Menschen, die von dem fürchterlichen Busunglück auf Madeira betroffen sind“, erklärte Merkel am Donnerstag. „Meine aufrichtige Anteilnahme gilt vor allem all den Familien, die in diesem Unglück ihre Liebsten verloren haben.“ Sie hoffe mit den Verletzten und ihren Angehörigen, die um sie bangten, dass sie die körperlichen wie seelischen Folgen überwinden könnten.

Eine konkrete Zahl von Opfern nannte die Kanzlerin nicht. „Ich danke allen auf Madeira, den Rettern, Sanitätern und Ärzten, die unter schwierigen Umständen an der Unglücksstelle im Einsatz waren“, schrieb Merkel weiter. Das Auswärtige Amt und seine Mitarbeiter in Portugal seien in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden bemüht, „den Angehörigen soweit als möglich in diesen schmerzhaften Stunden und Tagen zur Seite zu stehen“. Merkel selbst hatte an diesem Mittag ebenfalls einen schweren Gang vor sich: In Templin im Norden Brandenburgs wird am Nachmittag ihre am 6. April im Alter von 90 Jahren gestorbene Mutter Herlind Kasner beigesetzt.

Auf der portugiesischen Atlantik-Insel Madeira ist es zu einem schweren Busunglück gekommen, bei dem mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen sind.

Maas: Müssen von vielen deutschen Opfern auf Madeira ausgehen

Auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nannte keine konkrete Zahl in Bezug auf deutsche Opfer, schrieb aber bei Twitter: „Wir müssen davon ausgehen, dass unter den Opfern viele Deutsche sind. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten, wir hoffen mit den Verletzten.“

Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Auswärtige Amt in Berlin machte noch keine näheren Angaben dazu. Der Reisebus war am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.

Mehr zum Thema: Nach Busunglück: Einsatz am Unfallort in Madeira beendet

Von RND/dpa