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Panorama Hubschrauber stürzt auf Wolkenkratzer in Manhattan – Polizei zeigt Unglücksort
Nachrichten Panorama Hubschrauber stürzt auf Wolkenkratzer in Manhattan – Polizei zeigt Unglücksort
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08:52 11.06.2019
Hubschrauberabsturz in Manhattan. Quelle: Mark Lennihan/AP/dpa
New York City

Nach dem Absturz eines Hubschraubers auf ein Hochhaus im New Yorker Stadtteil Manhattan steht am Dienstag die Ursachenforschung im Fokus. Nach Einschätzung des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio scheint der Pilot maßgeblich für den Absturz verantwortlich zu sein, auf einen Terrorangriff gebe es allerdings keinen Hinweis. „Es könnte etwas Persönliches sein, es könnte etwas gewesen sein, was seine Psyche beeinflusste oder, sie wissen schon, Substanzen“, sagte de Blasio am Montag dem Nachrichtensender CNN. Noch wisse man aber nichts Genaues. Einen technischen Defekt halte er für wenig wahrscheinlich.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sagte am Unglücksort, der Hubschrauber habe versucht, auf dem Hochhausdach notzulanden. Dabei brach ein Feuer aus, das die Feuerwehr nach ihren Angaben aber wieder löschen könnte.

Video zeigt Hubschrauber kurz vor dem Absturz

Das Unglück hatte die New Yorker Einsatzkräfte und Bürger auch deshalb in höchste Alarmbereitschaft versetzt, weil sich viele an die Anschläge vom 11. September erinnert fühlten. Bei dem Anschlag islamistischer Terroristen auf das World Trade Center starben im Jahr 2001 knapp 3000 Menschen.

De Blasio sagte, er habe ein im Internet zirkulierendes Video gesehen, das einen unberechenbar fliegenden Helikopter zeige. Bei diesem Hubschrauber habe es sich nach seinen Informationen um die Maschine gehandelt, die kurze Zeit später auf das Dach eines Bürogebäudes gekracht sei. „Es sah danach aus, als ob der Pilot sehr unberechenbar gehandelt hat. Es sah einfach nicht danach aus, dass es ein mechanisches Problem auf seiner Route gegeben hätte.“ Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Pilot als erfahren gegolten. Vornehmlich habe er Geschäftsleute geflogen. Auch vor dem Absturz habe er offenbar auch einen Flug gehabt, bei dem alles normal abgelaufen sei.

Hubschrauber war elf Minuten nach dem Start abgestürzt

Merkwürdig sei dabei auch die eingeschlagene Route des Helikopters gewesen. Dieser hatte auf seinem Weg in Richtung Südspitze Manhattans scheinbar eine Kehrtwende gemacht und sei zurück über das Zentrum der Stadt geflogen. Dafür hätte er laut de Blasio aber eine Genehmigung des Flughafen La Guardia gebraucht, vor allem auch, weil sich dort der streng abgeriegelte Trump Tower befindet. „Bislang, und das sind vorläufige Informationen, haben wir keine Hinweise darauf, dass dieser Pilot um Erlaubnis gebeten hat.“

Nach Polizeiangaben war der Hubschrauber elf Minuten nach dem Start in das 54-stöckige Bürogebäude abgestürzt – in Sichtweite des Times Square. Dabei seien aber keine Trümmerteile auf die Straße gefallen. Warum der Pilot bei der schlechten Sicht und strömendem Regen überhaupt abgehoben sei, sei „Gegenstand der Ermittlungen“.

Menschen im Haus brachten sich über die Feuertreppe in Sicherheit

Der 59-jährige Nathan Hutton arbeitet in einer Bank in dem betroffenen Hochhaus. „Wir haben den Aufprall gespürt“, sagte er vor Reportern. „Wir haben gespürt, als er (der Hubschrauber) das Gebäude traf.“ Das sei gegen 13.35 Uhr gewesen. „Wir dachten, es wäre etwas wie ein Erdbeben.“ Zwei Minuten später sei ein Alarm losgegangen.

Die Mitarbeiter seien aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen, dabei aber nicht die Aufzüge zu nehmen, sagte Hutton - er arbeitet nach eigenen Angaben im 29. Stock des Hochhauses. Die Menschen im Gebäude hätten sich über die Feuertreppe in Sicherheit gebracht. Im Treppenhaus hätten sie Rauch gerochen. „Als wir in die Lobby kamen, sahen wir Feuerwehrleute und Polizisten.“ Sie hätten sie energisch dazu aufgefordert, das Gebäude sofort zu verlassen.

US-Präsident Donald Trump teilte auf Twitter mit, er sei über den Hubschrauberabsturz in New York informiert worden. Der Präsident dankte den Rettungskräften, die einen „phänomenalen Job“ machten. Seine Regierung halte sich zur Unterstützung bereit.

Von RND/dpa

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