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Panorama Heimfahrt auf der Autobahn könnte lang werden
Nachrichten Panorama Heimfahrt auf der Autobahn könnte lang werden
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00:24 01.08.2009
Von Marina Kormbaki
Autobahn Heimreise ADAC Stau Reißverschlussverfahren
Das kann noch dauern: Verkehrsexperten rechnen zum Ende der Ferien mit langen Staus auf norddeutschen Autobahnen. Quelle: Christian Elsner
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Besonders betroffen sind die Nord-Süd-Achsen, die Autobahnen 1 und 7. Dazu zählt besonders die Autobahn 1 mit Großbaustellen zwischen Hamburg und Bremen. Der sechsstreifige Ausbau zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck macht den 73 Kilometer langen Abschnitt zum Nadelöhr.

Von Sonnabend auf Sonntag wird die Strecke zwischen Bockel und Stuckenborstel wegen Brückenbauarbeiten teilweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Und auch im Bereich Osnabrück müssen Autofahrer zwischen Osnabrück-Nord und Bramsche mit Behinderungen rechnen. Hermann Fedrowitz vom ADAC Niedersachsen rät dazu, auf den engen Fahrbahnen besonders umsichtig zu fahren und auf Überholmanöver zu verzichten.

Der Autoexperte vertritt auch einen klaren Standpunkt in der ewigen Streitfrage, ob man nun früh oder spät einfädeln sollte: „Wenn die Fahrbahn einspurig wird, sollten Autofahrer so spät wie möglich im Reißverschlussverfahren einfädeln.“ Denn wenn jeder einzelne Fahrer den gesamten Straßenraum ausnutzt, kommen alle schneller voran.

Fleißig sind die Bauarbeiter auch auf der Autobahn 7, wo zwischen Göttingen und Nörten-Hardenberg Tag und Nacht gebaut wird. Autofahrer sollten für diesen Abschnitt etwas mehr Zeit einplanen, ebenso wie für den Baustellenbereich zwischen Hannover-Kirchhorst und Hannover-Ost. Zu Teilsperrungen kommt es derweil auf der Autobahn 2 zwischen Braunschweig-Ost und Braunschweig-Hafen.

Noch bis Montagfrüh wird in Fahrtrichtung Hannover die Fahrbahndecke erneuert, ebenso wie zwischen Bad-Nenndorf und Rehren. Auch dort fällt bis Montagmorgen ein Fahrstreifen in Richtung Dortmund weg. Abfahren bei Dunkelheit führt hier also nicht unbedingt zu einer schnelleren Ankunft. „Ohnehin sollten sich Autofahrer fragen, ob ihr Biorhythmus risikofreies Fahren bei Nacht erlaubt“, gibt Fedrowitz zu bedenken.

Außerdem sollten sich Urlaubsrückkehrer vom Verkehrsfunk auf dem Laufenden halten lassen und sich mit ausreichend Proviant eindecken.