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Panorama Hagel, Starkregen und Orkanböen: Hier drohen am Abend wieder schwere Unwetter
Nachrichten Panorama Hagel, Starkregen und Orkanböen: Hier drohen am Abend wieder schwere Unwetter
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11:46 04.06.2019
Ein Unwetter zieht auf. Quelle: imago images / Becker&Bredel
Offenbach

Weiter Hitze und Unwetter in vielen Regionen Deutschlands: Für Dienstag haben die Meteorologen wieder hochsommerliches und gebietsweise gewittriges Wetter angekündigt. Möglich sei Starkregen mit mehr als 25 Litern Regen pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, aber auch Hagel sowie Sturmböen bis hin zu Tornados, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im östlichen Landesteil gebe es wieder starke Wärmebelastung.

Für Nordrhein-Westfalen warnte der DWD für Dienstagabend und die Nacht zu Mittwoch vor neuen Unwettern. Betroffen seien vor allem die grenznahen Regionen, also die Eifel und das westliche Münsterland. Lokal seien Hagel, Starkregen und Orkanböen oder sogar einzelne Tornados möglich. In der Nacht zum Donnerstag steige die Unwettergefahr noch deutlich an.

Lesen Sie auch: Tornado-Effekte, riesige Hagelkörner und Starkregen – schwere Gewitterschäden erwartet

Erst am Donnerstag sollen von Westen her kühlere Luftmassen nach Deutschland strömen: „Dann ist die Gewitter-Luft erst mal raus.“

Brand in Hennickendorf: Eine Rauchsäule steigt aus einem Wald empor. Quelle: Julian Stähle/dpa

Waldbrände in Brandenburg

In Brandenburg brennen weiterhin zwei Waldflächen, zusammen so groß wie der Große Wannsee in Berlin. Nach eigener Einschätzung hat die Feuerwehr die Brände unter Kontrolle. Bei Jüterbog südwestlich von Berlin lodere es auf einer Fläche von 250 Hektar, östlich der Hauptstadt bei Hennickendorf auf etwa 60 Hektar, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen.

Rund 50 Feuerwehrleute bewachten die Brände über Nacht. Das Feuer zu löschen ist laut dem Sprecher nicht möglich, da beide Brandorte ehemalige Truppenübungsplätze sind, auf denen Munition liegt, die explodieren kann. „Auf dem Gelände bei Jüterbog wird schon seit Jahrhunderten geschossen, das ist viel zu gefährlich.“

Die Feuerwehrleute könnten daher nur bestimmte Flächen betreten und von dort aus löschen und die Ausbreitung der Flammen verhindern. Deshalb sollen die betroffenen Flächen jetzt kontrolliert abbrennen. „Das ist ein ganz normales Vorgehen. Da muss man einfach ein bisschen Geduld haben.“

Hitzerekord in Brandenburg aufgestellt

Nachdem der Sonntag mit Spitzentemperaturen von 32,9 Grad bereits einen Hitzerekord für das laufende Jahr aufgestellt hatte, wurde es am Montag noch mal heißer. Eine Messstation im brandenburgischen Niedergörsdorf habe 35,1 Grad angezeigt, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Nacht zu Dienstag.

Unweit der Rekord-Messung im Landkreis Teltow-Fläming sorgten neben dem Wetter auch zwei größere Waldbrände für Hitze: Bei Jüterbog brannte es auf einer Fläche von 250 Hektar, bei Hennickendorf auf etwa 60 Hektar. Am Montagabend hatten die Feuerwehrleute die Brände unter Kontrolle. Löschen konnten sie die Feuer aber nicht, da beide Gebiete frühere Truppenübungsplätze sind und zurückgebliebene Munition zu explodieren drohte. Die Feuer sollten kontrolliert abbrennen.

Heftigste Niederschläge im Taunus-Kreis gemessen

Andere Bundesländer hatten eher mit den Gewittern und Regenfällen denn mit der Hitze zu kämpfen. Besonders viel regnete es in Hessen und Thüringen. Das Unwetter beeinträchtigte unter anderem zeitweise den Flugverkehr am Frankfurter Flughafen. Mit 46 Litern pro Stunde und Quadratmeter maß der DWD in Hohenstein-Breitenhardt (Rheingau-Taunus-Kreis) die heftigsten Niederschläge. Platz zwei auf der Regenrangliste belegte am Montag mit 41 Litern die Gemeinde Südeichsfeld im thüringischen Unstrut-Hainich-Kreis.

Fluggäste stehen in der Warteschlange vor den Lufthansaschaltern, im Hintergrund hängt eine Anzeigentafel. Quelle: Andreas Arnold/dpa

Auch der Raum Pforzheim in Baden-Württemberg erreichte ähnlich hohe Werte. Hier führten die starken Regenfälle zu mehreren umgestürzten Bäumen, überspülten Straßen und einem Hangrutsch. In Nordrhein-Westfalen hatte das Unwetter schon am Morgen für Einschränkungen gesorgt, unter anderem, nachdem in Mülheim an der Ruhr ein Blitz in ein Stellwerk der Bahn eingeschlagen war.

Ein Feld ist in Baden-Württemberg nach einem Starkregenguss überflutet. Quelle: Andreas Rosar/dpa

Von RND/dpa

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