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Panorama Flixbus-Todesopfer kommt offenbar aus Italien – Volleyball-Verein trauert
Nachrichten Panorama Flixbus-Todesopfer kommt offenbar aus Italien – Volleyball-Verein trauert
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13:08 22.05.2019
Einsatzkräfte sind mit Bergungsarbeiten am verunglückten Reisebus beschäftigt. Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Leipzig

Im Fall des schweren Busunfalls am Sonntag auf der A9 bei Leipzig wird die Verstorbene am Mittwoch in der Gerichtsmedizin obduziert. „Erst danach können wir Angaben zur Identität des Opfers machen“, sagte Staatsanwalt Andreas Ricken der „Leipziger Volkszeitung“. Parallel zur Untersuchung gibt es allerdings auch bereits Hinweise, dass es sich bei der Frau um eine 64-jährige Italienerin handelt, die am Sonntag von Berlin in Richtung Heimat unterwegs gewesen sein soll.

Die zuerst von Tag24 veröffentlichten Informationen stammen vom italienischen Volleyball-Erstligisten Volley Lube aus der Stadt Civitanova Marche. In sozialen Netzwerken reagierte der Verein am Dienstag mit großer Bestürzung auf den Tod von Christina P., die Volley Lube am 18. Mai beim Champions-League-Finale in der Berliner Max-Schmeling-Halle angefeuert habe.

Nach Angaben des Sportvereins soll die 64-Jährige anschließend mit dem Flixbus in Richtung München gefahren sein und sei schließlich Opfer des Verkehrsunfalls geworden. „Auf Wiedersehen Cristina, wir trauern mit Deinen Verwandten“, heißt es in der Stellungnahme des Volleyballclubs.

🙏🏻Apprendiamo con profonda tristezza della tragica scomparsa di Cristina Pavanelli, 64 anni a dicembre, trentina tifosa...

Gepostet von LUBE Volley am Dienstag, 21. Mai 2019

Technische Prüfung des Wracks

Neben den Ermittlungen zur Identität der Toten sind Experten in Leipzig auch mit der technischen Prüfung des Unfallfahrzeugs beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft geht nicht zuletzt dem Anfangsverdacht nach, dass der Busfahrer den Unfall fahrlässig verursacht haben könnte. Dazu kann vorerst nur der Fahrtenschreiber ausgewertet werden. Eine Befragung des 59-Jährigen war bislang noch nicht möglich, da er zu den neun Schwerverletzten gehörte, die am Sonntagabend aus dem Wrack geborgen wurden. Laut eines Sprechers von Flixbus, habe die Auswertung interner Satellitendaten zumindest ergeben, dass sich der Fahrer an die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten gehalten habe.

Nach spätestens viereinhalb Stunden ist ein Busfahrer verpflichtet, mindestens 45 Minuten Pause zu machen. Die Ruhezeit könne auch aufgeteilt werden. Zweimal wöchentlich darf ein Busfahrer zehn Stunden hinter dem Steuer sitzen, an den anderen Tagen höchstens neun Stunden, so Flixbus. Die etwa 7000 Fahrer sind nicht im Unternehmen angestellt, arbeiten im In- und Ausland für etwa 300 mittelständische Unternehmen und werden nach jeweils geltenden gesetzlichen Standards bezahlt.

Bus kam von der Straße ab

Der verunglückte Flixbus war am Sonntagnachmittag von Berlin nach München unterwegs. Nach einem Zwischenstopp in Leipzig kam das doppelstöckige Fahrzeug gegen 17.30 Uhr zwischen den Abfahrten Leipzig-West und Bad Dürrenberg in der Nähe des Autobahnparkplatzes Bachfurt von der Fahrbahn ab. Der Bus fuhr eine Böschung hinauf, kippte um, kollidierte mit einer Leitplanke und blieb auf der Seite liegen.

Ein Großteil der insgesamt 75 Insassen im Reisebus konnte sich selbst aus dem umgestürzten Fahrzeug retten. Die Passagiere durchschlugen nach dem ersten Schock die Seitenscheiben, sprangen mithilfe von anhaltenden Autofahrern ins Freie. 63 von ihnen erlitten leichte Verletzungen und wurden von den Ärzten und Sanitätern noch an der Unfallstelle in einem aufgebauten Zelt sowie in einem Ambulanz-Bus erstversorgt und später auf 14 Krankenhäuser der Region zur weiteren Behandlung verteilt. Neun Insassen erlitten aber auch schwere und zum Teil schwerste Verletzungen. Sie wurden mit Hubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht – darunter in das krisenerprobte Klinikum St. Georg in Leipzig.

Von Matthias Puppe/RND

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