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Panorama Falscher Polizist fliegt wegen Alkoholfahne auf
Nachrichten Panorama Falscher Polizist fliegt wegen Alkoholfahne auf
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12:53 09.04.2015
Foto: So sieht das Original aus: Die Leuchtschrift "Bitte Folgen" in einem Polizeiwagen
So sieht das Original aus: Die Leuchtschrift "Bitte Folgen" in einem Polizeiwagen Quelle: dpa/ Symbolfoto
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Peine

Ein falscher Polizist hat sich bei einer angeblichen Verkehrskontrolle durch seine Alkoholfahne verraten. Der Mann hatte an der Heckscheibe seines Wagens eine Leuchtschrift mit "Bitte Folgen" angebracht und in der Nacht zum Donnerstag nahe Peine eine 18-Jährige angehalten, wie die Polizei mitteilte. Eine Woche zuvor war es im Landkreis Gifhorn zu einem ähnlichen Fall gekommen. Laut Landeskriminalamt gibt es aber keine Häufung dieser Masche. Der vermutlich zwischen 40 und 50 Jahre alte Täter gab sich als Polizeibeamter aus und wollte wegen angeblicher Raserei 80 Euro kassieren. Der jungen Frau kamen aber wegen eines starken Alkoholgeruchs Zweifel und sie verlangte nach einem Dienstausweis. Daraufhin ergriff der Mann die Flucht.

Betrüger auch in Wittingen unterwegs

Eine Woche zuvor war es in Wittingen (Landkreis Gifhorn) zu einem ähnlichen Betrugsversuch gekommen. Zwei junge Männer hielten eine 19-Jährige mit einer Polizeikelle an und forderten für angebliche Ausstattungsmängel am Wagen 30 Euro in bar, wie die Polizei Gifhorn mitteilte. Die Frau hatte aber zu wenig Geld dabei.

Falsche Polizisten, die Autos anhalten, tauchten hin und wieder auf, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts in Hannover. Besonders häufig sei die Betrugsmasche aber nicht. "Da haben wir keinen Anstieg niedersachsenweit." Im Zweifel solle man sich die Echtheit des Beamten per Telefon von der örtlichen Polizeidienststelle bestätigen lassen.

Die beiden Betrüger in Wittingen trugen Hemden mit dem Schriftzug "Polizei" und Einsatzgürtel ohne Waffen, aber mit Handschuhen und Schlagstock. Außerdem hatten sie gefälschte Dienstausweise bei sich. Die Gifhorner Polizei bekräftigte, dass echte Polizisten kein Bargeld kassieren und grundsätzlich eine Dienstpistole dabei haben.

dpa

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