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Panorama FBI findet kein klares Motiv für Massaker von Las Vegas
Nachrichten Panorama FBI findet kein klares Motiv für Massaker von Las Vegas
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22:14 29.01.2019
Polizisten stehen in der Nähe des Anschlagsortes am Mandalay Bay Resort. Mehr als ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Toten hat die US-Bundespolizei FBI kein eindeutiges Motiv ausmachen können. Stephen Paddock hatte am 1. Oktober 2017 von seinem hoch gelegenen Hotelzimmer aus das Feuer auf ein Musikfestival mit 20 000 Besuchern eröffnet. Quelle: dpa/John Locher
Las Vegas

Auch mehr als ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas mit 58 Toten hat die US-Bundespolizei FBI noch kein eindeutiges Motiv ausmachen können. Es gebe keine Beweise dafür, dass der 64 Jahre alte Stephen Paddock bei seiner Tat von ideologischen oder politischen Überzeugungen angetrieben worden sei, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht einer FBI-Arbeitsgruppe. Die Experten kommen weiter zu dem Schluss, dass es kein einzelnes oder eindeutiges Motiv für die Tat gibt.

Der 64 Jahre alte Paddock hatte am 1. Oktober 2017 von seinem hoch gelegenen Hotelzimmer aus das Feuer auf ein Musikfestival mit 20 000 Besuchern eröffnet. Er erschoss 58 Menschen und verletzte mehr als 800. Abschließend tötete er sich laut Polizei selbst. Bei der Tat handelte es sich um den schlimmsten Massenmord der vergangenen Jahre in den USA. Neben dem FBI hatte auch die Polizei von Las Vegas kein eindeutiges Motiv für die Tat identifizieren können.

Ein wichtiger Aspekt bei der Tat sei gewesen, dass Paddock durch Suizid habe sterben wollen, heißt es in dem FBI-Bericht. Diese Absicht sei verstärkt worden von einem Verlangen, durch ein Massaker einen gewissen zwielichtigen Ruhm als Verbrecher zu erlangen.

Von RND/dpa