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Panorama Erneut zahlreiche Unfälle in Niedersachsen und Bremen
Nachrichten Panorama Erneut zahlreiche Unfälle in Niedersachsen und Bremen
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13:39 29.01.2010
Schnee und Glätte behindern den Verkehr auf Deutschlands Straßen.
Schnee und Glätte behindern den Verkehr auf Deutschlands Straßen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Winter und kein Ende: Nach frostigen Wochen stehen Niedersachsen und Bremen in den kommenden Tagen erneut Schnee und Eis bevor. Auf den Straßen kam es nach Polizeiangaben am Freitag erneut zu etlichen Unfällen. Vielerorts hatten die Fahrer sich aber auf rutschige Straßen eingestellt. Über einen eisfreien Tag konnten sich unterdessen Schüler in mehreren Landkreisen freuen. Der Mittellandkanal bleibt für die Schifffahrt weiter gesperrt. Im Harz sollten in der Nacht zum Sonnabend bis zu 35 Zentimetern Neuschnee fallen. Vor Schneeverwehungen wurde gewarnt. Der Deutsche Wetterdienst kündigte Schneeschauer und Minustemperaturen für das Wochenende und die kommende Woche an.

Schüler in den Landkreisen Helmstedt, Cuxhaven und Emsland durften am Freitag zu Hause bleiben, die Straßen waren zu glatt. Wegen extremer Glätte sperrte die Polizei am Freitag die Bundesstraße 51 zwischen Georgsmarienhütte und Bad Iburg bei Osnabrück. Zahlreiche Lastwagen und Autos hatten sich quergestellt und Räumfahrzeuge kamen nicht mehr durch. Auch im Osnabrücker Stadtteil Schinkel blockierte Eisglätte eine Straße. Probleme gab es am Donnerstagabend bereits auf der B 74 bei Bremervörde. Lastwagen blieben dort auf einer total vereisten Anhöhe liegen.

Schneeglätte sorgte in den Kreisen Cloppenburg und Vechta am Freitagmorgen für 17 Unfälle. Dabei wurde eine Fahrerin leicht verletzt, die von der Straße gegen einen Baum geriet. Neun Unfälle mit Blechschaden zählte die Polizei im Kreis Rotenburg. Die Bremer Polizei verzeichnete dagegen nur drei Glätteunfälle mit Blechschäden. „Die Autofahrer hatten sich besser auf das Wetter eingestellt als am Donnerstag“, sagte ein Polizeisprecher. Im Kreis Oldenburg gab es etwa ein Dutzend Unfälle mit zwei Leichtverletzten.

Buchstäblich „unter die Räder“ kam eine 45-Jährige im Kreis Holzminden. Die Frau rutschte in Deensen auf einem Schneehaufen aus und geriet mit ihren Beinen unter einen anfahrenden Kleinbus. Beide Beine wurden gebrochen.

lni