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Panorama Ermittler: Opfer von Air-France-Absturz nicht ertrunken
Nachrichten Panorama Ermittler: Opfer von Air-France-Absturz nicht ertrunken
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17:42 17.07.2009
Per Schiff wurden die Wrackteile des abgestürzten Airbus A330 nach Frankreich transportiert.
Per Schiff wurden die Wrackteile des abgestürzten Airbus A330 nach Frankreich transportiert. Quelle: Pierre Andrieu/afp
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Von den 50 gefundenen Opfern sind demnach bisher 43 „formell identifiziert“.

Der Airbus A330 war in der Nacht zum 1. Juni auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich ins Meer gestürzt. Dabei kamen alle 228 Menschen an Bord ums Leben, unter ihnen 28 Deutsche. Die Unglücksursache bleibt bisher ein Rätsel. Laut der gleichfalls in Frankreich ermittelnden Flugunfallbehörde BEA ist nur ausgeschlossen, dass die Maschine schon in der Luft auseinanderbrach. Auch Spuren eines Anschlags fanden die Ermittler nach erstem Augenschein nicht. Möglicherweise defekte Geschwindigkeitsmesser könnten ihnen zufolge „ein Faktor“ bei dem Unglück gewesen sein, erklärten dieses alleine aber nicht.

In Frankreich waren am Dienstag 650 Trümmerteile der Maschine angekommen, die nun in einem Testzentrum des Verteidigungsministeriums in Toulouse eingehend untersucht werden. Die Gendarmerie geht davon aus, dass Ende Juli die ersten Schlussfolgerungen aus der Analyse der Trümmer gezogen werden können. Zu dieser Zeit würden voraussichtlich „faktisch interessante Elemente“ zur Verfügung stehen, die es erlaubten, zur Absturzursache „Hypothesen auszuarbeiten“.

afp