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Panorama Eine Woche nach SUV-Unfall in Berlin: Menschen gedenken Opfern
Nachrichten Panorama Eine Woche nach SUV-Unfall in Berlin: Menschen gedenken Opfern
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20:45 13.09.2019
Zahlreiche Zettel, Blumen und Stofftiere hängen an einem provisorischen Zaun an der Ecke Invalidenstraße/Ackerstraße. Dort waren vier Menschen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Quelle: Paul Zinken/dpa
Berlin

Eine Woche nach dem Autounfall mit einem SUV in Berlin ist erneut der vier Todesopfer gedacht geworden. In einer Kirche direkt am Unfallort versammelten sich am Freitagabend rund 100 Menschen, darunter waren auch Kinder. Noch immer lagen Blumen am Straßenrand, an der Unfallstelle standen brennende Kerzen.

Am Freitagabend vor einer Woche war ein Porsche Macan auf die Gegenfahrbahn geraten und von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den Todesopfern war auch ein dreijähriger Junge.

Fahrer könnte epileptischen Anfall erlitten haben

Es gibt einen Hinweis eines Zeugen, dass der 42-jährige Fahrer am Steuer einen epileptischen Anfall erlitten haben soll. Bestätigt ist das bislang nicht. Eine Ermittlungsgruppe der Polizei soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Umstände des Unfalls an der Kreuzung Invalidenstraße und Ackerstraße aufklären.

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Ein Anwohner startete am Donnerstag einen Aufruf im Internet, in dem er die Einrichtung einer Tempo-30-Zone, Zebrastreifen, Ampeln und ein neues Konzept zur Verkehrsberuhigung für die Umgebung forderte. Mehr als 7400 Menschen unterschrieben bis zum Freitagabend die Petition an die Senatsverkehrsverwaltung.

Verkehr in Unfallstraße in Berlin stark zugenommen

Der Verkehr in der Invalidenstraße habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen, schreibt der Initiator. "In der direkten Umgebung müssen jeden Tag weit über 1000 Kinder ihren Weg zur Schule oder Kita bewältigen und täglich erleben wir, welcher Gefahr sie dadurch ausgesetzt sind", heißt es im Aufruf.

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RND/dpa/hsc

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