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Panorama Dresdner Kita-Kind stirbt nach Meningokokken-Infektion
Nachrichten Panorama Dresdner Kita-Kind stirbt nach Meningokokken-Infektion
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16:18 19.06.2019
Kinder können gegen Meningokokken geimpft werden. Quelle: Ole Spata/dpa (Symbolbild)
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Dresden

Ein Kind, das in Dresden eine Kita besucht, ist am Wochenende an einer Meningokokken-Infektion verstorben. Das berichtete zunächst der MDR. Die Stadt als Träger der Einrichtung will sich im Lauf des Tages dazu äußern. „Wir warten derzeit auf den ärztlichen Befund“, sagte eine Stadtsprecherin am Mittwoch. Dieser werde gegen Mittag erwartet. Auch die Eltern der anderen Kita-Kinder müssen informiert werden.

Bereits im November vergangenen Jahres war eine Meningokokken-Infektion in einer Dresdner Kita aufgetreten. Das Gesundheitsamt hatte allen Kontaktpersonen des damals betroffenen Mädchens präventiv Antibiotika verabreicht. Weitere Ausbrüche konnten verhindert werden.

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Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen

Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen und lösen unter anderem Meningitis (Hirnhautentzündung) aus. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) treten Meningokokken-Erkrankungen in Industrieländern nur in Einzelfällen oder kleinen Häufungen auf. In Sachsen wurden 2019 bisher sechs invasive Meningokokken-Erkrankungen registriert.

Lesen Sie auch: Meningokokken: Lohnt sich eine Impfung?

Von RND/DNN/dpa