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Panorama Deutschland bibbert weiter bei eisiger Kälte
Nachrichten Panorama Deutschland bibbert weiter bei eisiger Kälte
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16:02 06.01.2010
Frostig-schön: Eiskristalle zieren diese Früchte an einem Strauch.
Frostig-schön: Eiskristalle zieren diese Früchte an einem Strauch. Quelle: ap
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Bis zu minus 22 Grad - in Querfurt in Sachsen-Anhalt - zeigten die Messstationen des Deutschen Wetterdienstes in der Nacht zum Mittwoch an. Ein Rekord ist das allerdings noch nicht: 1987 wurden dort minus 23,6 Grad gemessen, wie die DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold sagte. Nun aber sind Wolken im Anzug, deswegen werden die nächsten Nächte nicht mehr ganz so eisig.

„Die derzeitigen Eisschrank-Temperaturen haben wir einer - wenn auch mancherorts nur dünnen - Schneedecke zu verdanken“, erklärte die Wetterexpertin. „Eine Schneedecke produziert ganz selbstständig Kaltluft. Der Schnee sorgt nämlich dafür, dass fast die gesamte kurzwellige Einstrahlung der Sonne geradewegs wieder reflektiert wird.“ So könne sich die Luft über Schnee immer weiter abkühlen. Die Nacht zum Montag war noch meist zwischen minus 5 und minus 10 Grad kalt, in der Nacht auf Dienstag verschärfte sich der Frost auf bis zu minus 15 Grad und in der folgenden Nacht traten in der Mitte Deutschlands örtlich minus 20 Grad auf.

Und es bleibt winterlich: Das Tief „Daisy“ entwickelt sich laut DWD am Donnerstag und Freitag über dem Mittelmeer zu einem Sturmtief. Es soll reichlich Neuschnee geben besonders über dem Süden und Osten Deutschlands. „Problematisch wird die Situation durch den auffrischenden Wind. Besonders in höheren Lagen sind am Freitag und am Wochenende Sturmböen möglich“, erklärte der Wetterdienst. Es kann zu Schneeverwehungen und damit massiven Verkehrsbehinderungen kommen.

Am Donnerstag schneit es im Nordosten etwas. In den anderen Regionen ist es teils hochnebelartig bedeckt, teils zeigt sich aber auch die Sonne. Der Dauerfrost erreicht tagsüber minus zwei bis minus acht Grad. In der Nacht zum Freitag werden es bis zu minus 15 Grad. Im Süden ziehen dichte Wolken auf, aber erst nach Tagesanbruch soll es zu schneien anfangen. Die Schneefälle nehmen am Samstag immer mehr zu, so dass sich eine dicke weiße Decke bildet. Dabei kommt es bei starkem bis stürmischem Nordostwind weiter zu Schneeverwehungen.

ap