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Panorama Bauern beklagen Trockenheit
Nachrichten Panorama Bauern beklagen Trockenheit
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18:59 29.03.2012
Ein Landwirt pflügt mit seinem Traktor ein Feld bei Wolfenbüttel-Adersheim und wirbelt dabei Staub auf. Die Landwirte klagen über die anhaltende Trockenheit. Quelle: dpa
Hannover

Die Landwirte trifft es in diesem Jahr gleich doppelt bitter. Erst hat der Frost zum Jahresanfang einen großen Teil des Weizen zerstört, nun schädigt die anhaltende Trockenheit die Pflanzen. Auch die Wetterprognosen versprechen keine Besserung. Der für das Wochenende angekündigte Regen wird wohl nicht reichen, um den Pflanzen die so dringend benötigten Nährstoffe zu liefern.

„Wir haben ein Kombinationsproblem aus den Frostschäden und der nun seit einigen Wochen anhaltenden Trockenheit“, sagt Bernhard Werner von der Niedersächsischen Landwirtschaftskammer. Unter normalen Bedingungen hätte der geringe Niederschlag nicht so schlimme Folgen gehabt, meint der Leiter der Abteilung Pflanzenbau und -schutz. Da das Getreide durch die Kälteperioden aber bereits ein schlechtes Wurzelwachstum aufweise, könne es nun auch das noch im Boden gespeicherte Wasser schlechter aufnehmen.

„Die Situation ist aber noch nicht so dramatisch, dass die Landwirte ihre Beregnungsanlagen einsetzen müssten“, sagt Ekkehard Fricke vom Fachverband Feldberegnung. Wenn es aber weiter so trocken bleibt wie in den vergangenen sechs Wochen, befürchtet der Experte, dass die Landwirte tatsächlich nach Ostern beregnen müssen, um ihre Erträge zu sichern. „Im vergangenen Jahr mussten wir die Felder auch nach Ostern zusätzlich bewässern, aber da lagen die Feiertage auch drei Wochen später.“ Er wisse zwar von Bauern, die ihre Feldern bereits beregnen, rät davon aber momentan noch ab. Schließlich müsse das jedem Landwirt zur Verfügung stehende Wasserkontingent noch für das ganze Jahr reichen. Um die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, ist die Wassermenge für die Feldberegnung gesetzlich geregelt.

Nun zeige sich das ganze Ausmaß der Frostschäden, die die Landwirte etwa 20 Prozent ihres Weizen gekostet haben, sagt Wilhelm Niedermeier, Bezirksverbandsvorsitzender des Landvolks in Springe. Der Dünger, den die Bauern auf ihre Felder gefahren hatten, um ihre Bestände zu retten, könne aufgrund des Wassermangels kaum seine Wirkung entfalten. Und auch der neu eingesäte Sommerweizen könne einen ordentlichen Regenschauer gut vertragen. Für dieses Wochenende hat Niedermeier jedoch wenig Hoffnung auf Besserung. Der angekündigte Niederschlag sei mit etwa zwei Litern pro Quadratmeter viel zu gering.

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