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Panorama Audi rammt in Wohngebiet sechs Pkw und überschlägt sich
Nachrichten Panorama Audi rammt in Wohngebiet sechs Pkw und überschlägt sich
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14:50 13.11.2018
Mitten im Potsdamer Wohngebiet Kirchsteigfeld liegt der Audi mit Schweriner Kennzeichen auf dem Dach. Zuvor hatte er gleich sechs weitere Fahrzeuge teils schwer beschädigt.
Mitten im Potsdamer Wohngebiet Kirchsteigfeld liegt der Audi mit Schweriner Kennzeichen auf dem Dach. Zuvor hatte er gleich sechs weitere Fahrzeuge teils schwer beschädigt. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Für einige Fahrzeugbesitzer in Potsdam begann der Dienstagmorgen mit einer bösen Überraschung: Mitten im Wohngebiet Kirchsteigfeld krachte ein Audi in gleich sechs abgestellte Pkw und beschädigte diese dabei teils erheblich.

Viel zu hohe Geschwindigkeit

Der aus Schwerin stammende Pkw kam offenbar aufgrund viel zu hoher Geschwindigkeit in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte zunächst in zwei Pkw, die er zusammenschob, streifte daraufhin weitere vier Fahrzeuge und überschlug sich anschließend, bevor er kopfüber auf der Fahrbahn zu liegen kam.

In dem Fahrzeug befanden sich mindestens zwei Personen, wobei Anwohner auch von vier Insassen berichteten. Vor Ort traf die Polizei jedenfalls zwei leicht verletzte Männer an, die durch Glassplitter und umherfliegende Flaschen und Gegenstände im Fahrzeug Verletzungen erlitten hatten. Beide standen offenbar unter Alkoholeinfluss, wobei der 25-jährige Fahrer einen Atemalkoholtest verweigerte. Aus diesem Grund musste er zur Blutentnahme ins Krankenhaus. Zum Grad der Alkoholisierung konnte die Polizei am Dienstagnachmittag noch keine Auskunft geben. Der Fahrer ist offenbar nicht Besitzer des Fahrzeugs; es ist aber auch nicht gestohlen.

Sachschaden: Mindestens 20 000 Euro

Ob sich tatsächlich zwei weitere Personen in dem Fahrzeug befanden und wo diese sich aufhielten, als die Polizei eintraf, ist bislang noch unklar. Der Schaden an den Fahrzeugen wurde von der Polizei auf 20.000 Euro geschätzt, die tatsächlichen Kosten könnten aber noch weit höher liegen.

Die Unfallaufnahme gestaltete sich für die Polizei recht schwierig, da die Beamten die zahlreichen Schäden an den verschiedenen Fahrzeugen dokumentieren mussten. Die Feuerwehr musste vor Ort auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen, bevor die Fahrzeuge abgeschleppt werden konnten.

Von Julian Stähle und Rainer Schüler