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Panorama Anschlag auf Regioexpress: Zug sollte durch Betonplatten entgleisen
Nachrichten Panorama Anschlag auf Regioexpress: Zug sollte durch Betonplatten entgleisen
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19:16 20.06.2019
Ein Foto der Bundespolizei Flensburg zeigt die Blockade. Quelle: Polizei
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Struckum

Die Bundespolizei ermittelt wegen eines mutmaßlichen Anschlags auf einen Regionalzug zur Ferieninsel Sylt. Unbekannte hatten am Montagnachmittag in Struckum (Schleswig-Holstein) Betonplatten auf die Gleise gelegt und den Regionalexpress zum Stehen gebracht.

Der Zug war mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde Richtung Sylt unterwegs, als die Fahrgäste einen lauten Knall hörten, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte. Doch die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon und blieben bei dem Vorfall unverletzt.

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Der Zugführer stoppte sofort und setzte einen Notruf ab. Doch damit nicht genug: Die unbekannten Täter kehrten bis zum Eintreffen der Bundespolizei an den Tatort zurück. Sie legten weitere Betonplatten auf die Gleise und flüchteten.

„Hätte zu einer Entgleisung führen können“

Polizeisprecher Heiko Kraft in einer Aussendung: „Bis zum Eintreffen der Streife wurden dann durch die bisher unbekannten Täter, weitere Betonplatten (siehe Foto) auf die Gleise gelegt. Diese Betonplatten hätten beim Überfahren mit Sicherheit zu größeren Beschädigungen, im schlimmsten Fall sogar zu einer Entgleisung des Zuges führen können.“

Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Verdächtige an der Eisenbahnbrücke in Struckum beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0461-31320 zu melden.

Von RND/dpa