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Medien Ende der Toleranz für Intolerante: Youtube geht gegen diskriminierende Videos vor
Nachrichten Medien Ende der Toleranz für Intolerante: Youtube geht gegen diskriminierende Videos vor
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12:36 06.06.2019
Achtsamkeit ist wichtig: Inhalte,„gewalttätige Ereignisse“ wie den Holocaust oder den Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School im US-Staat Connecticut im Jahr 2012 leugnen, sollen fortab bei Youtube nicht mehr zu finden sein. Quelle: imago images / imagebroker
Frankfurt/San Bruno

Die Onlineplattform Youtube will rassistische und diskriminierende Videos verbieten. Darunter fallen zum Beispiel Beiträge, die die Nazi-Ideologie glorifizieren, wie das Unternehmenim kalifornischen San Bruno mitteilte. Zudem sollen Inhalte entfernt werden, die „gewalttätige Ereignisse“ wie den Holocaust oder den Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School im US-Staat Connecticut im Jahr 2012 leugnen.

Youtube wurde zuletzt wegen homophober Inhalte kritisiert

Generell seien ab sofort alle Videos verboten, in denen eine Gruppe einer anderen als grundsätzlich überlegen dargestellt wird und die somit Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund von Alter, Geschlecht, Ethnie, Religion oder Sexualität legitimieren. Das Unternehmen war zuletzt wegen eines nachlässigen Umgangs mit homophoben Inhalten kritisiert worden.

Die Richtlinien gegen Hassrede und diskriminierende Inhalten würden stetig aktualisiert, teilte Youtube in einem Blog mit: Allein im vergangenen Jahr seien diese mehr als 30 Mal auf den neuesten Stand gebracht worden.

Seit im Jahr 2017 beispielsweise ein strengeres Vorgehen gegen die rassistische White-Supremacy-Ideologie eingeführt worden sei, hätten sich die Abrufzahlen um durchschnittlich 80 Prozent reduziert. Die Maßnahmen schränkten dabei unter anderem die Möglichkeiten ein, die Videos zu teilen oder zu kommentieren.

Youtube will auch grenzwertige Inhalte reduzieren

Zusätzlich wolle das Unternehmen die Verbreitung von Inhalten einschränken, die an der Grenze der Richtlinien kratzen, hieß es. Seit Januar würden Nutzern in den USA grenzwertige Inhalte und gefährliche Fehlinformationen, wie Videos über angebliche Wunderheilungen von ernsthaften Krankheiten, eingeschränkt vorgeschlagen.

Bis Ende 2019 solle dieses System auch in anderen Ländern eingeführt werden. Darüber hinaus sollten Nutzern, die solche grenzwertigen Videos schauen, künftig Videos von vertrauenswürdigen Quellen wie etablierten Nachrichten-Kanälen vorgeschlagen werden.

Von RND/epd

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