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Medien & TV „Top Chef“: Das ist die Jury um Eckart Witzigmann
Nachrichten Medien & TV „Top Chef“: Das ist die Jury um Eckart Witzigmann
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07:11 08.05.2019
Prüft den Spitzenkoch-Nachwuchs auf Herz und Nieren: Der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann (Mitte). Quelle: Frank Zauritz/Sat.1
Berlin

An die Messer, fertig...: An diesem Mittwoch startet auf Sat.1 um 20.15 Uhr die neue Kochshow „Top Chef“. Zwölf Profiköche mit insgesamt vier Michelin-Sternen treten dann gegeneinander an und müssen die Jury um Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann von sich überzeugen. „Jeder, der bei ’Top Chef’ in den Ring steigt, sollte mit dem Ziel antreten, auch zu gewinnen“, sagt Witzigmann, der die Kandidaten zusammen mit seinen Jurykollegen auf Herz und Nieren prüfen will. Nur die Besten kommen eine Runde weiter. Der Gewinner erhält unter anderem 50 000 Euro.

„Top Chef“: Das ist die Jury

Eckart Witzigmann

„Die Mutter aller Köche“, wie ihn seine Schüler nennen, hat in den in den Siebzigerjahren die französische Nouvelle Cuisine in Deutschland etabliert und gilt als einer der besten lebenden Köche weltweit. „Ich hatte das große Glück, beim Skifahren in der Schweiz Jean-Pierre Haeberlin kennenzulernen, der zusammen mit seinem Bruder Paul das Restaurant „Auberge de Ill“ im Elsaß betrieb“, sagt Witzigmann in einem Sat.1-Interview. „Das war und ist bis heute der heilige Gral der großen Küche.“ Er bekam die Möglichkeit, im „Auberge de Ill“ zu arbeiten. „Das war mein Ticket in eine neue Kochwelt. Dort habe ich das alles gelernt, was mich später zu dem gemacht hat, was ich heute bin.“

Sein Aufstieg in der deutschen Spitzengastronomie begann 1971 als Küchenchef im Münchner Restaurant Tantris, für das er 1973 den ersten und 1974 den zweiten Michelin-Stern erkochte. Witzigmann ist unter anderem als Unternehmensberater in der Gastronomie, Kochbuchautor und Leiter von Kochkursen tätig. Bei seinen mehr als 40 Kochbüchern hat er zum Teil auch mit anderen prominenten Köchen wie zum Beispiel Tim Mälzer oder Alfred Biolek zusammengearbeitet.

Peter Maria Schnurr

Seine Eltern wünschten sich „einen klassischen, sicheren Beruf“ für ihren Sohn – und Peter Maria Schnurr wurde Koch. „Das Leben am Schreibtisch ist nichts für mich“, sagt der 49-Jährige, der auch schon in Johann Lafers „Stromburg“ arbeitete und sich als Koch eher als Künstler denn als Handwerker sieht. Sein Markenzeichen ist übrigens eine rote Jogginghose. Schnurr: „Wir haben einen anstrengenden Job, der viele Zeit in Anspruch nimmt, da kann ich es mir doch auch gemütlich machen.“ Seit 2005 ist Schnurr Küchenchef und Patron des Restaurants „Falco“ in der 27. Etage des Leipziger Hotels The Westin. Das „Falco“ wurde 2008 als erstes und bisher einziges Restaurant in den neuen Bundesländern mit einem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet.

Alexandra Kilian

Die Foodkritikerin, die eigentlich studierte Historikerin ist und lange in verschiedenen Ressorts der Welt-Gruppe und Berliner Morgenpost gearbeitet hat, ist das Gegengewicht zu den beiden Köchen im Jurorenteam. „Die Beiden arbeiten aus der Köche-Perspektive und wissen à la minute, was der Koch gemacht hat“, sagt Kilian. „Als Journalistin schaue ich auch aus Gästesicht auf das Gebotene – wie erlebt der Gast den Teller, wie nähert er sich dem Gericht?“ Dieser Perspektivwechsel führe in der Köche-Diskussion durchaus schon mal zur Entscheidung, so Kilian.

Vier „Top Chef“-Fakten

▪ 2006 startete das Format in den USA, und läuft dort aktuell in der 16. Staffel.

▪ Die Erfolgsmarke „Top Chef“ wird bereits weltweit in 24 Ländern produziert unter anderem in den USA, Schweden, Frankreich, Vietnam, Indonesien, Panama und Südafrika.

▪ Mit dem Erfolg der Hauptsendung wurden mittlerweile schon fünf Spin Offs entwickelt wie „Top Chef Junior“ (demnächst auf sixx) und „Top Chef Desserts“.

▪ Ausgezeichnet: Das US-Format wurde mehrfach für Preise nominiert und gewann zwei Prime-Time-Emmys

Von RND / ali

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