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Nachrichten Medien & TV Social Media bei der Nationalmannschaft
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12:34 03.06.2012
Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft müssen aufpassen, was sie bei Facebook oder Twitter veröffentlichen.
Die Spieler der deutschen Nationalmannschaft müssen aufpassen, was sie bei Facebook oder Twitter veröffentlichen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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München

Joachim Löw ist kein Freund von Facebook oder Twitter. Im Gegensatz zum Großteil seiner Fußball-Nationalspieler nutzt der Bundestrainer die sozialen Netzwerke nicht zum Austausch mit Fans und Bekannten. „Für mich spielen sie nur eine ganz untergeordnete Rolle, weil ich teilweise auch schlechte Erfahrungen damit mache“, sagte der 52 Jahre alte Löw der Nachrichtenagentur dpa: „In Facebook gibt es ja Leute, die unter meinem Namen eine Seite betreiben. Das kann ich nicht akzeptieren.“

r habe aber Verständnis, dass viele seiner 23 EM-Spieler die modernen Kommunikationsmittel intensiv nutzen: „Das ist eine andere Generation. Für sie ist es vollkommen normal, dass sie Bilder rausschicken, dass sie Dinge in die Öffentlichkeit geben, was sie empfinden oder was sie so tun. Ich suche den Kontakt mit ihnen per Telefon oder E-Mail. Das ist mein Stil.“

ür die EM in Polen und der Ukraine hat DFB-Teammanager Oliver Bierhoff die Spieler informiert, an welche Regeln sie sich für ihre Aktivitäten in den sozialen Medien zu halten haben. Die DFB-Ansage lautet zusammengefasst: „Es darf in Facebook und bei Twitter nichts geschrieben werden über Verletzungen, Taktik, einfach über Dinge, die nur die Mannschaft angehen.“ Bierhoff sprach von einem „Spagat“, der zu schaffen sei, zumal der Verband selbst via Facebook und Twitter mit dem Nationalteam aktiv ist: „Es geht nicht um eine Verneinung der Medien. Aber die Vertraulichkeit hat uns auch stark gemacht.“

Der seit Sonntag 20-jährige Dortmunder Mario Götze berichtete während des Trainingslagers in Südfrankreich, dass er „fast jeden Tag“ auf seiner Facebook-Seite nachsehe, „was meine Freunde posten“. Der Schalker Benedikt Höwedes (24) hat die Richtlinien verinnerlicht:
„Wir dürfen nicht alles posten, keine intimen Geheimnisse.“

Ein Grund für den Facebook-Knigge war, dass der Leverkusener André Schürrle im November eigenmächtig seine Abreise aus dem DFB-Quartier vor dem Niederlande-Spiel publik gemacht hatte. „Kann heute Abend leider nicht spielen, wegen eines grippalen Infektes:(( sehr sehr schade, hatte mich schon richtig gefreut:( liebe grüße“, twitterte Schürrle. Löw hätte den Ausfall lieber bis abends geheim gehalten. 

jhf/dpa

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