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Medien & TV "Ahnungslos" - Shitstorm gegen Renate Künast
Nachrichten Medien & TV "Ahnungslos" - Shitstorm gegen Renate Künast
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10:38 19.07.2016
Foto: In der Kritik: Grünen-Politikerin Renate Künast.
In der Kritik: Grünen-Politikerin Renate Künast. Quelle: dpa
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Würzburg/Berlin

Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat nach der Axt- und Messerattacke in Würzburg die Polizei kritisiert und sich viel Ärger eingehandelt. Schon kurz nach dem Attentat eines 17-jährigen Afghanen, den die Polizei erschossen hat, twitterte die Vorsitzende des Rechtsausschusses im Bundestag: „Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“

Der gegen Mitternacht abgesetzte Tweet sorgte für viele Reaktionen im Netz - und auch abseits. Zahlreiche User kritisieren die Grünen-Politikerin für den Tweet.

Zu den ersten Reaktionen gehört auch ein Tweet der Polizei Oberbayern Süd. Darin wird die Kritik der Politikerin sachlich zurückgewiesen. "Ein Tweet mit "????" ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerecht", heißt es dort.

Fern der Netzwelt sorgt der Tweet für aufgebrachte Reaktionen bei der Polizei. Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft warf Künast „Klugscheißerei“ vor und nannte den Tweet "ahnungslos und dumm". Bei N24 sprach Wendt von einer "ausgesprochen bescheuerten Frage von ahnungslosen Politikern". Wendt betonte überdies das die Polizei diese "parlamentarische Klugscheißerei" nicht brauche.

LKA ermittelt intern gegen Beamte

Auch in der Saarbrücker Zeitung äußerte sich Wendt. „Wenn Polizisten in der Form angegriffen werden, werden sie sich nicht auf Kung Fu einlassen. Das endet dann bedauerlicherweise manchmal mit dem Tod des Täters, ist aber nicht zu ändern“, sagte Wendt. Das Vorgehen der Polizisten werde nun von der Staatsanwaltschaft untersucht und dann werde ein Urteil gefällt.

Das bayerische Landeskriminalamt hat interne Ermittlungen aufgenommen. Dies sei ein üblicher Vorgang beim Schusswaffengebrauch von Beamten, sagte ein Sprecher. Die Ermittlung sollen klären, wie der Einsatz ablief und ob die Abgabe der tödlichen Schüsse gerechtfertigt war.

zys/dpa/RND

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