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Medien & TV Redaktionen von „Spiegel“-Online und dem Print-Magazin „Der Spiegel“ sollen fusionieren
Nachrichten Medien & TV Redaktionen von „Spiegel“-Online und dem Print-Magazin „Der Spiegel“ sollen fusionieren
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14:45 18.06.2019
Das Spiegel-Verlagshaus in Hamburg – jetzt sollen die Redaktionen von „Spiegel Online“ und dem Print-“Spiegel“ fusionieren. Quelle: Bildagentur-online
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Hamburg

Die Spiegel-Gruppe will die Redaktionen von „Spiegel Online“ und des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ von Herbst an unter einem Dach zusammenbringen. Die Betriebsräte beider Bereiche hätten sich mit der Geschäftsführung auf die wesentlichen Eckpunkte für die Verschmelzung geeinigt, sagte ein Verlagssprecher am Dienstag in Hamburg auf Nachfrage.

Über die geplante Fusion seien die Mitarbeiter am Dienstag in getrennten Betriebsversammlungen informiert worden. Die Einigung stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Gesamtbetriebsrat des Spiegel-Verlages. Zuvor hatte der Branchendienst „Meedia“ berichtet.

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Bedingungen bei „Spiegel Online“ und Print-„Spiegel“ sollen angeglichen werden

Ein wichtiger Eckpunkt für das schnelle Zusammenwachsen der Redaktionen der Printausgabe mit dem Nachrichtenportal „Spiegel Online“ („SpOn“) waren möglichst einheitliche Arbeitsbedingungen. Dabei gehe es insbesondere um Arbeitszeiten, Vergütung, Gewinnbeteiligungen und die Presseversorgung. „Zu diesen Punkten haben die Betriebsparteien Grundsätze vereinbart, die eine möglichst weitgehende Angleichung der Bedingungen erlauben und zugleich langfristig wirtschaftlich tragbar sind“, sagte der Verlagssprecher.

Im August 2018 hatte Geschäftsführer Thomas Hass schließlich den Umbau zur gemeinsamen Redaktion angekündigt, damit die Spiegel-Gruppe künftig in flexibleren Strukturen arbeiten und Recherchen, Inhalte und Produkte zentral steuern könne.

Die Spiegel-Gruppe beschäftigte Ende 2017 laut eigenen Angaben rund 1100 Vollzeitbeschäftigte, die sich auf Redaktionen, Dokumentation, redaktionelle Dienste und Verlagsabteilungen verteilen.

Von dpa/RND