Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Medien & TV Apple testet den Stinkefinger
Nachrichten Medien & TV Apple testet den Stinkefinger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:23 11.09.2015
Foto: Screenshot aus Apples App iMessage mit der Emoji-Tastatur.
Auf dem iPhone wird es bald neue Emojis geben, unter anderem den Stinkefinger – natürlich in verschiedenen Hautfarben. Quelle: Apple/Screenshot/Werning
Anzeige
Hannover

Allerdings müssen sich Apples Kunden wohl noch einige Wochen gedulden, bevor sie jemandem den Stinkefinger schicken können. Zwar veröffentlicht Apple am 16. September die neue Version des Betriebssystems für iPhone und iPad (iOS 9). Aber die neuen Emojis werden wahrscheinlich erst mit der darauf folgenden Version (iOS 9.1) auf das iPhone kommen, und die Software befindet sich gerade noch in der öffentlichen Testphase. Die Veröffentlichung wird für November erwartet.

Dann werden iPhone-Nutzer aber nicht nur den Mittelfinger bekommen. Nach einem Bericht von TheNextWeb erweitert Apple die Emoji-Liste um mehr als 100 neue Gesichter, Gesten, Tiere und Nahrungsmittel. Darunter sind: Roboter: Taco, Motorrad, Sarg, Hotdog, Krebs und Löwe (im Foto einige Beispiele).

Auf Smartphones mit dem Betriebssystem Android ist der Mittelfinger heute schon. WhatsApp zum Beispiel führte ihn – zusammen mit anderen Funktionen – mit dem jüngsten Update ein. Auf dem iPhone müssen Anwender dagegen tricksen, wenn sie die unfreundliche Geste heute schon in eine WhatsApp-Nachricht einbauen wollen – die Kollegen von Curved haben aufgeschrieben, wie es geht. Offensichtlich ist es aber nur noch eine Frage von Wochen, bis es einfacher ist, jemandem den Mittelfinger zu zeigen – und dann sogar in der passenden Hautfarbe. Schließlich soll sich niemand diskriminiert fühlen.

wer

Medien & TV Katrin Göring-Eckardt liest Hass-Postings - "Ihr seid zum Kotzen"
11.09.2015
Medien & TV Reporterin entschuldigt sich nach Tritten - Kamerafrau: "Sicherung durchgebrannt"
11.09.2015