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Medien & TV Game of Thrones Staffel 8: So war Folge 2
Nachrichten Medien & TV Game of Thrones Staffel 8: So war Folge 2
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21:23 24.04.2019
Ein junger Mann arbeitet an einem „Game of Thrones“-Thron aus Eis. Quelle: Britta Pedersen/dpa
Westeros

Die letzte Nacht vor der Ankunft der Toten ist angebrochen, denn unmittelbar vor den Mauern von Winterfell lauert der Nachtkönig mit seinen leblosen Dienern. Die drohende Gefahr löst in Folge zwei der achten und letzten „Game of Thrones“-Staffel vor allem Sentimentalitäten, Milde und Zweisamkeit aus. Und so werden die letzten Stunden, die trügerisch friedlich wirken, von einigen alten Bekannten bestens genutzt.

Achtung, Spoiler! Darum geht es in Staffel 8, Folge 2:

Während im Hof von Winterfell das Drachenglas schmilzt, aus dem weiter fleißig Waffen geschmiedet werden, kann Arya Stark es kaum erwarten, ihren Dolch gegen die Weißen Wanderer einzusetzen. Neugierig fragt sie den Schmied Genry, auf den sie offensichtlich ein Auge geworfen hat, wie es sich anfühlt, gegen die Toten zu kämpfen. Die wiedervereinten Lannister-Brüder Tyrion und Jamie wiederum blicken dem drohenden Unheil weniger optimistisch entgegen und stellen sich bereits ihren heldenhaften Tod vor.

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Daenerys nutzt die Zeit, um ihr angespanntes Verhältnis mit Sansa zu verbessern, die ihr nicht besonders wohlgesonnen ist. Mit ehrlichen Worten und einem Einblick in ihre Gefühlswelt gelingt es der Drachenkönigin schließlich, Sansa zu überzeugen – zumindest für den Moment. Denn über die Zukunft des Nordens sind die Frauen noch nicht einig.

Bran spürt deutlich, dass es der Nachtkönig vor allem auf ihn abgesehen hat. Sein Gedächtnis als Dreiäugiger Rabe, das die Geschichte der Menschheit erfasst, ist das Ziel des hungrigen Nachtkönigs. Gemeinsam mit Theon Graufreund, der es zurück nach Winterfell geschafft hat, will Jon Snow seinen Bruder im Götterhain beschützen und den Herrscher der Toten dort empfangen.

Zu munterer Runde kommen später Tyrion und Jamie Lannister, Brienne von Tarth, ihr Gehilfe Podrick, Ser Davos und der zurückgekehrte Wildling Tormund zusammen. Bei Kaminfeuer heben sie in der wohlmöglich letzten Nacht ihres Lebens gemeinsam die Gläser und schwelgen in Erinnerungen. Emotional wird es auch als Ser Jamie Brienne von Tarth entgegen der Traditionen als Frau zum Ritter schlägt. Unter Applaus des männlichen Sitzkreises steigen der mutigen Kämpferin Tränen in die Augen. „Wir werden alle sterben – aber wenigstens sterben wir gemeinsam“, sagt Tormund schließlich.

Game of Thrones, Staffel 8, Folge 2: Die neue Allianz

Jamie Lannister wechselt die Seiten. Sein Versprechen an Daenerys, gemeinsam gegen die Toten zu kämpfen will er – anders als seine intrigante Schwester Cersei – nicht brechen. Daenerys, deren Vater einst durch Ser Jamies Hand starb, vermutet zunächst einen weiteren Komplott. Doch Tyrion Lannister und Brienne von Tarth gelingt es, die Drachenkönigin und Lady Sansa von den Qualitäten des einhändigen Ritters zu überzeugen. Auch Jon Snow freut sich über tatkräftige Unterstützung im Kampf gegen die eisernen Zombies, die ihren Weg gen Süden fortsetzen.

Romantische Stunden

Grauer Wurm, der Kommandant der Unbefleckten, und Daenerys Begleiterin Missandei schmieden im Angesicht des nahenden Todes optimistische Pläne und sehnen sich nach dem Ende des Krieges nach den Palmen und Stränden von Naath. Grauer Wurm verspricht Missandei, sie mit seiner Armee zu beschützen.

Besonders romantisch wird es nicht, als Arya den Schmied und Sohn von Robert Baratheon Genry gewohnt frech dazu auffordert, mit ihr zu schlafen. „Ich bin nicht die blöde rote Frau. Zieh’ dir selbst die Hose aus“, raunzt sie ihn an. Doch zu sehen, wie das einstig verspielte Stark-Mädchen nun endgültig erwachsen wird, geht ans Herz.

Die witzigsten Momente

„Wer war der erste?“ fragt Lady Sansa Daenerys nach ihrer letzten und ersten großen Liebe. „Jemand der größer war“, antwortet die Drachenkönigin mit einem verschmitzten Lächeln und spielt damit auf Jon Snows Größe an, die schon bei der ersten Begegnung der beiden ein Thema war.

„Ist die große Frau noch hier?“, drängt es auch den Wildling Tormund nachdem er nur knapp den Fängen des Nachtkönigs entkommen ist. Die Sehnsucht nach seiner Angebeteten Brienne von Tarth war offenbar ebenfalls groß. Für weitere erheiternde Moment in dunklen Stunden sorgt der zähe Wildling, als er sich feierlich betrinkt und versucht, Brienne seine Zuneigung auszudrücken: „Wenn ich König wäre, würde ich euch gleich zehnmal hintereinander verrittern.“

Auch die Wiedersehensfreude ist noch nicht abgeklungen: „Verfluchte Scheiße. Das ist ja wie auf ‚ner beschissenen Hochzeit“ merkt „der Hund“ Sandor Clegane an, als er mit Arya auf der Festungsanlage sitzt und Beric Dondarrion auftaucht. Arya hat schließlich Besseres vor und verabschiedet sich höflich:„Ich verbringe doch meine letzten Stunden nicht mit zwei armseligen alten Säcken.“

Game of Thrones, Staffel 8, Folge 2: Und wer stirbt?

Ausnahmsweise niemand. Denn in der anstehenden großen Schlacht werden noch genug Arme, Beine und Köpfe rollen.

Wichtige Zitate

„Weil es nicht mehr um Loyalität geht – es geht ums Überleben“ antwortet Jamie auf Daenerys Nachfrage, warum er seiner Familie den Rücken gekehrt hat.

Jamie und Tyrion schwelgen in Erinnerung an ihre Schwester. „Sie war schon immer gut darin, aus der Wahrheit Lügen zu spinnen. Geh nicht zu streng mit ihr ins Gericht, mich hat sie mehr als jeden sonst getäuscht“, erzählt Jamie seinem Bruder. Doch der weiß, wie manipulativ Cersei ist: „Dich hat sie nicht getäuscht. Du wusstest immer ganz genau, was sie war und hast sie trotzdem geliebt.“ Es folgt die hinterlistige Rachefantasie: „Wer weiß, nach meinem Tod reise ich vielleicht nach Königsmund und reiße sie in Stücke.“

Über den Tod macht sich auch Sam Tarly Gedanken. Und so entgegnet er Bran, auf dessen Gedächtnis es der Nachtkönig abgesehen hat: „Das zeichnet den Tod aus oder? Zu vergessen und vergessen zu werden. Wenn wir vergessen, wo wir waren und was wir getan haben, sind wir keine Menschen mehr – nur noch Tiere. Deine Erinnerungen speisen sich nicht aus Büchern, deine Geschichten sind nicht nur Geschichten. Wenn ich die Welt auslöschen wollte, würde ich mit dir anfangen.“

Der beste Auftritt

Der letzte Rückkehrer ist auf Winterfell eingetroffen: Theon Graufreud hat sich allein auf den Weg gemacht, um seinen Zieh-Geschwistern zu helfen. Als er in die Halle tritt, freut sich vor allem Sansa. Ob die beiden noch näher zueinander finden? Viel Zeit bleibt ihnen dafür jedenfalls nicht mehr.

Die überraschendste Wende

Es wird ungewohnt gemütlich auf Winterfell. Mit dem mächtigen und bedrohlichen Feind vor der Tür, herrschen zudem Milde und Vergebung.

So bittet Jamie Lannister Bran Stark überraschend um Entschuldigung. Diesen hatte er vor vielen Jahren einst von einem Turm gestürzt, als der Stark-Junge Zeuge der Liebesbeziehung zwischen ihm und seiner Schwester Cersei wurde. In seiner Funktion als dreiäugiger Rabe, der er ohne Jamies Zutun nicht geworden wäre, zeigt Bran Pragmatismus, verschweigt den Vorfall und lässt den Lannister am Leben.

Ser Jorah bittet Daenerys zudem, Tyrion zu vergeben. Und das, obwohl er selbst einst selbst seine Position als Hand der Königin innehatte. Es ist eben nichts mehr wie früher.

Schließlich erzählt Jon Daenerys in der Krypta die Wahrheit über seine Herkunft. Ihre Reaktion wird jedoch von blasenden Kriegshörnern unterbrochen, denn der Nachtkönig steht unmittelbar vor den Toren Winterfells - und die Schlacht um Leben und Tod beginnt.

Von RND/Mila Krull

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