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Medien & TV „Die Höhle der Löwen“: Das tierische Staffel-Finale
Nachrichten Medien & TV „Die Höhle der Löwen“: Das tierische Staffel-Finale
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22:27 20.11.2018
Auf die Schuppe gekommen: Caroline Hirt präsentiert den „Löwen“ mit „Realtrue“ Luxus-Lederwaren aus Fischhaut. Quelle: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Köln

Staffelende. Das fünfte Mal geht die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ am Dienstagabend in die Zielgerade. Gut gebrüllt haben die „Löwen“ in den letzten zwölf Folgen allemal. Mit der ersten Folge haben die Juroren um Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen laut der Mediengruppe RTL den „stärksten Start seit Sendungsbeginn“ hingelegt. Einige Gründer-Ideen wurden von den Investoren mit einem Millionen-Deal belohnt, andere barsch abgekanzelt und um wieder andere wurde sich heftig gestritten.

Dass das Vox-Format in die nächste Runde geht, steht mittlerweile fest. Ein neuer Juror wird das „Löwen“-Rudel dabei künftig unterstützen. Ob Nils Glagau, Geschäftsführer von Orthomol, aber genauso leidenschaftlich wie Ralf Dümmel oder Frank Thelen, der sich mit Judith Williams teilweise aus der „Höhle der Löwen“ zurückziehen will, die Gründershow auf Twitter unter dem Hashtag #DHDL kommentieren wird, bleibt abzuwarten. Sicherlich wird er sich aber das Finale heute Abend um 20.15 Uhr auf Vox angucken – und sich vielleicht auch fragen: „How much is the fish?“.

Das sind die ersten drei Gründer des „Höhle der Löwen“-Finales:

Aus einem der größten Speisefische Brasiliens, dem Pirarucu, macht Caroline Hirt aus der Schweiz unter dem Label „Realtrue“ nachhaltige, luxuriöse Mode-Accessoires. Der Clou: Die Fischhäute, die sonst weggeworfen und die Umwelt belasten würden, werden zu einem hochwertigen Leder in Form von Taschen und Rucksäcken verarbeitet. 150.000 Euro für 30 Prozent der Firmenanteile wünscht sich Hirt. Aber Fisch und Löwen – passt das zusammen?

Das Löwen-Leckerli

Genug Fleisch liefert sonst bereits der erste Gründer: Hinrich Carstensen aus Hamburg züchtet eigene Gallowayrinder. Gemeinsam mit seiner Partnerin Lina-Louisa Kypke bietet er über die Webseite „EinStückLand“ auch Gallowayfleisch von Landwirten aus dem Norden Deutschlands an. Das Besondere: Die Kunden können zwischen zwei verschiedenen Fleischpaketen wählen und erst wenn das Tier vollständig verkauft ist, wird es geschlachtet. Für 200.000 Euro würden die Gründer zehn Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Die „Löwen“ lecken sich sicherlich die Lippen, aber beißen sie auch an?

Das Löwen-Gadget

Falls den „Löwen“ keiner der angebotenen Gründer-Ideen schmecken sollte, könnte diese hier zum Einsatz kommen: „Safaya“, ein Tierabwehrspray „im neuen stylishen Design“ mit Knallfarben und Glitzersteinchen. Klein, handlich und schön – so preisen Tahnee Laternser und Julian Straube aus Düsseldorf ihr Produkt an. Das Mini-Tierabwehrspray hat die Größe eines Lippenstifts und kann so auch am Schlüsselbund befestigt werden. Der Dealwunsch: 100.000 Euro für 20 Prozent. Ob da einer zu Ralf Dümmels Anzügen passt?

Der Löwenherz-Erwärmer

Sollten ob der Fleischeslastigkeit des Finales bei den „Löwen“ oder den Zuschauern nun Bauchschmerzen aufkommen, dem sei geraten bis zum Ende zu gucken, denn hier gibt es mit „Troy“ Abhilfe. Benjamin Ohmer und Volker Junior aus München präsentieren ihre „innovative und sichere“ Wärmflasche, die länger warm halten und die Verbrennungsgefahr vermindern soll. Wie? Das integrierte Salzpad entzieht anfangs dem heißen Wasser die Energie und gibt sie später automatisch wieder ab, so die Gründer. Ihr Dealwunsch: 200.000 Euro für 15 Prozent. Schlagen hier etwa die Löwenherzen höher?

Der Löwenröllchen-Bändiger

Denn schon die vorherigen Gründer Diana und Michael Failer aus der Schweiz nehmen sich dem „Löwen“-Wohl an und werben mit ihrem „Tonefit“ um deren Investmentgunst. Der Fitnessgürtel soll die gleichen Funktionsweisen wie ein Cross-Trainer haben und könnte Ralf Dümmel bei seiner Currywurst-mit-Pommes-Figur helfen. Aber will er dafür 200.000 Euro für 20 Prozent locker machen?

Der Löwen-Schönmacher

Eines steht auf jeden Fall fest: Der „Man Upgrader“, ein Multitasking-Pflegeprodukt für den Mann von Gründer Frank Hard aus Köln, dürfte doch das Must-Have für jeden gestressten männlichen „Löwen“ sein. Von Rötungen und Augenringen nach solch einem finalen „Löwen“-Gelage sind ja schließlich nicht nur die Damen der „Höhle“ betroffen und die sind durch die umfangreiche Palette an Judith-Williams-Produkten ja bereits bestens versorgt. Also die gewünschten 75.000 Euro für zehn Prozent investieren?

Von Aminal Linke/RND

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