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Medien & TV „Bachelorette 2019“: „Ich lasse mir von den Jungs nicht auf der Nase rumtanzen!“
Nachrichten Medien & TV „Bachelorette 2019“: „Ich lasse mir von den Jungs nicht auf der Nase rumtanzen!“
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06:00 17.07.2019
Wen schickt Bachelorette Gerda J. Lewis schon nach einer Nacht wieder nach Hause? Quelle: Foto: TVNOW/Arya Shirazi
Köln

Bei der RTL-Datingshow „Die Bachelorette“ wird eine attraktive Junggesellin von 20 Männern umgarnt. Mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sprach Gerda J. Lewis über Heidi Klum, ihren Babywunsch und ihre Bedenken, bei dem Format mitzumachen.

Sie sind sehr viel unterwegs? Haben Sie da überhaupt Zeit für die Liebe?

Ich habe eigentlich genug Zeit. Ich wünschte mir, dass ich jemanden hätte, mit dem ich viel Reisen kann. Als Selbstständige kann ich mir meine ganzen Termine so legen, wie ich es möchte, muss nicht von acht bis 17 Uhr ins Büro. Meinen Partner würde ich auf all meinen Reisen sehr gerne mitnehmen.

Stimmt es, dass Sie sich selber bei dem „Bachelorette“-Format beworben haben? Was hat Sie daran besonders gereizt?

Ganz am Anfang dachte ich, ich bewerbe mich mal aus Spaß. Am Ende wurde ich sogar genommen, womit ich aber niemals gerechnet hätte. Es fällt mir relativ schwer, jemanden zu finden, wo es für mich auch wirklich passt. Mal stört mich was, oder den Mann stört was. Außerdem hatte ich Lust auf ein Abenteuer und dachte mir: Warum soll ich nicht beides kombinieren? Coole Sachen erleben und zwei Monate lang die Möglichkeit haben, mich nur darauf zu konzentrieren. Kein Handy, kein Instagram, nichts. Nur ich und die Jungs. Vielleicht ist es dann einfacher, jemanden für mich zu finden, weil ich mich nur darauf fokussieren kann.

Welche Bedenken haben Sie im Vorfeld gehabt?

Das größte Bedenken war: Was mache ich, wenn da wirklich kein einziger Mann dabei ist, der mir optisch und charakterlich gefällt? Wenn da kein Kandidat dabei ist, der zu mir passt? Dieses Riskio geht man ja ein. Der Einzige, den ich in der letzten Bachelorette-Staffel interessant fand, war Alex…

Haben Sie sich im Vorfeld Tipps von anderen ehemaligen „Bachelorettes“ geholt?

Ich bin ja schon etwas länger in dem Business und weiß mich zu benehmen. Aber wenn mir etwas nicht passt, spreche ich das sofort an und weise die Jungs auch schon mal in ihre Schranken. Ich lasse mir von den Jungs nicht auf der Nase rumtanzen. Aber so war ich eigentlich schon immer. Deshalb wusste ich, dass ich ganz gut in das Format reinpasse. Ich kann auch mal ordentlich auf den Tisch hauen. Deswegen brauchte ich mir auch woanders keine Tipps zu holen.

Sie haben mal bei „Germany’s next Topmodel“ mitgemacht. Wie wird wohl Heidi Klum reagiert haben, als sie erfahren hat, dass Sie die neue „Bachelorette“ sind?

Ich weiß gar nicht, ob sie das überhaupt mitbekommen hat. Aber vielleicht hat sie Wind davon bekommen und hat gesagt: „Das ist mein Mädchen!“ (lacht) Ich glaube, sie weiß, dass ich ihr sehr ähnlich bin, was unsere Persönlichkeit angeht: Ich bin auch nicht auf den Mund gefallen, kämpfe für das, was ich will und gehe meinen eigenen Weg. Wenn ich es irgendwo nicht schaffe, gebe ich trotzdem nicht auf und ziehe mein eigenes Ding durch. Mir sagen sehr viele, dass ich sie an Heidi Klum erinnere.

Wofür steht eigentlich das J. hinter Ihrem Vornamen?

Das ist Teil meines Künstlernamens. J. Lewis ist ein Sänger, den ich mit 14 oder 15 Jahren so toll fand, dass ich mein Facebook-Profil nach ihm benannt habe. Ich habe diesen Namen irgendwie nie geändert und seitdem kennen mich alle so. Der hatte nur zwei oder drei Lieder, hat sich aber so ein bisschen durch mein Leben durchgeschlängelt.

Was hat Ihre Mutter dazu gesagt, dass die Tochter jetzt die „Bachelorette“ ist?

Meine Mutter meinte, wenn ich zu einer Dating-Show gehe, würde sie mich am ehesten in der „Bachelorette“-Staffel sehen. Alle anderen Formate sind nicht so hochwertig. Ich bin nun mal eine Blondine mit gemachten Brüsten und langen Fingernägeln. Bei mir ist der Grat ziemlich schmal. Wenn ich jetzt noch bei einem Format mitmachen würde, das nicht so hochwertig ist, dann würde ich mich schlecht verkaufen.

Sie haben verraten, dass es Ihr Wunsch sei, Zwillinge zu bekommen. Warum?

Ich habe in der Familie ein Zwillingsgeschwisterpaar. Die Mutter meiner Cousine hat noch mal Zwillinge bekommen, Junge und Mädchen. Mit denen bin ich auch aufgewachsen und fand das immer so toll. Wir hatten zusammen so viel Spaß. Es ist jetzt kein Muss, Zwillinge zu kriegen. Aber wenn ich es mir aussuchen könnte, fände ich es schon cool, wenn mein Kind mit einem Geschwisterchen aufwächst. Ob man jetzt ein Kind oder zwei Kinder hat, macht den Braten nicht fetter. Ich bin eine relativ starke Frau und glaube, dass ich das mit zwei Kindern hinbekommen würde.

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