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Medien & TV „AWZ“-Schauspielerin wird im Netz wegen ihrer Figur beschimpft
Nachrichten Medien & TV „AWZ“-Schauspielerin wird im Netz wegen ihrer Figur beschimpft
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14:33 21.05.2019
Bei „Alles was zählt“ spielt Madeleine Krakor die Kosmetikerin Steffi König. Wegen ihrer Figur bekommt die Schauspielerin Hater-Kommentare. Quelle: TVNOW
Hannover

Als Schauspielerin bei „Alles was zählt“ ist Madeleine Krakor täglich im Fernsehen zu sehen. Ihr Leben als TV-Star hat aber auch seine Schattenseiten. Wie die Schauspielerin in einem Interview mit RTL.de verrät, muss sie sich wegen ihrer Figur immer wieder kritische Kommentare anhören. Auf der Straße werde sie gefragt, ob sie schwanger sei. Auch im Internet wird die 35-jährige wegen ihres Gewichts beschimpft. Kommentare, die am Selbstbewusstsein nagen und verletzen: „Es ist wie ein kleiner Stich ins Herz“, gesteht die Schauspielerin, die bei „Alles was zählt“ die Kosmetikerin Steffi König spielt.

Botschaft an ihre Hater

Im Interview wehrt die 35-jährige sich gegen die Schönheitsideale in der Fernsehbranche. „Nur weil ich täglich auf der Mattscheibe zu sehen bin, gibt das den Leuten nicht das Recht, auf mich draufzuhauen.“, sagt sie. „Ich entspreche einer normalen Durchschnittsfrau und das ist vollkommen in Ordnung.“

Schon seit dem Beginn ihrer Schauspielkarriere muss Madeleine Krakor sich mit Kommentaren zu ihrer Figur auseinandersetzen. Ihr Gewicht gibt sie selbst mit „zwischen 60 und 70 Kilo“ an – bei einer Größe von 1,66 Metern. Besonders am Anfang war es für sie schwierig, mit dem Druck umzugehen. „Als ich meine Karriere startete, wurde mir von Agenten oder anderen Leuten aus der Branche gesagt: ‚Du musst dich entscheiden. Entweder bist du die Dünne oder die Dicke.’“ Teilweise sei sie auch zu einer Diät gedrängt worden.

Gefährliche Schönheitsideale

Die 35-jährige kann den Druck, als Schauspielerin gut auszusehen, nicht verstehen. Schließlich hat ihr Talent nichts mit der Figur zu tun. Auch für andere Mädchen und Frauen empfindet Madeleine die Schönheitsideale in den Medien als gefährlich. „Ich glaube, dass durch die Werbung oder bearbeitete Instagram-Bilder der Eindruck entsteht, wir alle perfekt sein. Das ist auch gerade für junge Mädels nicht gesund.“

Von RND/lzi

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