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Kultur Kuschelsex mit Krimihandlung im Liebesdrama „Safe Haven“
Nachrichten Kultur Kuschelsex mit Krimihandlung im Liebesdrama „Safe Haven“
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13:58 08.03.2013
Foto: Katie (Julianne Hough) scheint ihren sicheren Hafen gefunden zu haben.
Katie (Julianne Hough) scheint ihren sicheren Hafen gefunden zu haben. Quelle: Senator
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Berlin

Die Figurenkonstellation von „Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht“ ist bewährt: eine Frau mit Geheimnis trifft einen aufrichtigen jungen Mann, und schon gibt’s Turbulenzen. Viele Krimis beginnen so. Doch Nicholas Sparks („Wie ein einziger Tag“), der Autor der gleichnamigen Romanvorlage, ist ein Garant für gefühlvolle Geschichten. Wie auch der seit Jahren in Hollywood erfolgreiche Regisseur Lasse Hallström („Chocolat“). Klar also, dass der Kampf aufgewühlter Seelen ums Lebensglück für Spannung sorgt.

Einiges an Thrill allerdings bringt die Story erst einmal in Fahrt: Die aparte Katie (Julianne Hough) ist auf der Flucht. Die Vergangenheit belastet sie. In einem kleinen Küstenort sucht sie Ruhe. Die Liebe zum verwitweten Vater Alex (Josh Duhamel) macht ihr Glück scheinbar perfekt. Doch dann taucht ein Fremder auf und stellt unbequeme Fragen. Die zwingen das Paar dazu, mit fast unmenschlich erscheinender Anstrengung um ihr Miteinander zu ringen.

Den meisten Kinobesuchern dürfte schnell klar sein, wohin die Reise auf dieser Achterbahnfahrt der Gefühle geht. Das aber tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Denn die zwei Hauptdarsteller Hough („Rock of Ages“) und Duhamel („Transformers“) geben den Charakteren einiges an Gewicht. Zwischen den Beiden knistert es derart, dass man ihnen selbst die unglaublichsten Wendungen der Story abnimmt und gern mit den von ihnen verkörperten Figuren bangt.

Drehbuch und Regie setzen geschickt auf die Ausstrahlung der Nachwuchsstars und auf klassische Muster des Kinos überbordender Gefühle. Bilder voller sanftem Glanz beschwören die Macht der Liebe, und die oft heftigen Akkorde des Soundtracks heizen das Mitfühlen an. Schmusesex und erotische Gewitter geben der mal in Moll und mal in Dur erzählten Geschichte zusätzlichen Reiz. Geschickt eingesetzte Thrillermomente putschen den Adrenalinspiegel der Zuschauer gelegentlich dann noch extra in die Höhe.

Lasse Hallström, der nach „Das Leuchten der Stille“ nun erneut einen Bestseller von Nicholas Sparks verfilmt hat, erweist sich wieder einmal als meisterhafter Dirigent aufgeheizter Emotionen. Hier geht es nicht um Logik, hier geht es um den melodramatischen Klang zweier Herzen im Liebeskampf. Wer im Kino gern mal ein paar Tränen der Rührung verdrückt, wird bestens bedient.

dpa

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