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Kultur Ein Mädchen in Afrika: „Mia und der weiße Löwe“
Nachrichten Kultur Ein Mädchen in Afrika: „Mia und der weiße Löwe“
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18:00 30.01.2019
Freunde: Mia (Daniah de Villiers) und der weiße Löwe Charlie. Quelle: Studiocanal
Hannover

Aus London kommt Mia (Daniah de Villiers) mit ihrer Familie nach Südafrika, wo der Vater eine Löwenzuchtfarm übernimmt. Dem spröden Charme der Savanne kann die Elfjährige wenig abgewinnen – bis das weiße Löwenbaby Charlie zur Farm gebracht wird.

Mia muss um das Leben des Löwen Charlie kämpfen

Hartnäckig buhlt das tapsige Tier um die Aufmerksamkeit Mias. Bald ist Charlie nicht nur ihr bester Freund, sondern für Touristen auch der Star der Farm. Als es jedoch zu einem Zwischenfall kommt, beschließt der Vater, das Tier wegzubringen. Die Tochter bekommt heraus, dass Charlie das nächste Opfer für Trophäenjäger sein soll.

Über drei Jahre hat Gilles de Maistre an „Mia und der weiße Löwe“ gearbeitet, um Löwe und Schauspielerin aneinander zu gewöhnen. Es ist faszinierend, wie das Mädchen mit dem Löwen angstfrei herumtollt. Der Regisseur hatte bereits in seiner Doku über den Löwenflüsterer Kevin Richardson vom traurigen Schicksal vieler Raubkatzen berichtet.

Sein Spielfilm wirkt jedoch ungelenk, vieles auch für einen Familienfilm allzu vorhersehbar. Bei den Naturaufnahmen punktet der Film, aber als sich Mia aufmacht, um ihren Löwen quer durchs Land in eine Tierreservat zu bringen, verliert sich der Film im Kitsch.

Von Martin Schwickert

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