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Kultur Disney bleibt hart: James Gunn nicht mehr Regisseur von „Guardians of the Galaxy“
Nachrichten Kultur Disney bleibt hart: James Gunn nicht mehr Regisseur von „Guardians of the Galaxy“
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12:16 16.08.2018
Chris Pratt, der bei „Guardians of the Galaxy“ den Abenteurer Peter Quill spielt, hat seinen Kollegen James Gunn in Schutz genommen (Archivfoto). Quelle: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa
Los Angeles

Disney will es sich nicht noch einmal überlegen: James Gunn, der Regisseur der ersten beiden Teile von „Guardians of the Galaxy“, wird für den dritten Teil der Scifi-Filmreihe nicht zurück kommen. Diese Entscheidung folgte nach einem Treffen von James Gunn und dem Studio-Vorsitzenden Alan Horn, wie Variety berichtet.

Vor einem Monat hatte Disney den Regisseur gefeuert. Der Grund: Gunns Witze über Pädophilie bei Twitter. Die Tweets stammen aus den Jahren 2008 bis 2011. Die rechtskonservative Nachrichtenseite „Daily Caller“ grub die Einträge aus, brachte sie an die Öffentlichkeit und forderte die Entlassung des Regisseurs.

Marvel soll sich für eine Rückkehr von James Gunn eingesetzt haben

Vor einigen Tagen brodelte es noch in der Gerüchteküche: Kommt James Gunn vielleicht doch zurück? Marvel-Chef Kevin Feige hatte es sich angeblich zur Aufgabe gemacht, die Disney-Chefs zu überzeugen, James Gunn doch noch zurückzuholen. Auch der Cast setzte sich für ihren Regisseur ein. Drax-Darsteller Dave Bautista soll sogar mit seinem Ausstieg gedroht haben. Hauptdarsteller Chris Pratt und seine Kollegin Zoe Saldana setzten sich in einem offenen Brief für den Filmemacher ein. Der Regisseur distanzierte sich inzwischen von seinen Tweets.

Laut Variety soll das Treffen zwischen Alan Horn und James Gunn professionell abgelaufen sein. Dennoch ließ sich der Disney-Verantwortliche nicht zu einer anderen Entscheidung bewegen.

Von Geraldine Oetken / RND

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