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Kultur Buchmesse-Chef greift Leitung des China-Symposiums an
Nachrichten Kultur Buchmesse-Chef greift Leitung des China-Symposiums an
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14:26 13.09.2009
Der Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boss.
Der Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boss. Quelle: ddp
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„Genau das ist passiert“, sagte er am Samstag im Deutschlandfunk auf eine entsprechende Frage. Die Projektleitung habe sich „ins Bockshorn jagen lassen“. Das an diesem Wochenende stattfindende Symposium zum diesjährigen Ehrengastland der Buchmesse dürfe aber nicht mit der Buchmesse selbst verwechselt werden, die lediglich einer von sechs Veranstaltern sei.

Boos betonte, die chinesische Umweltaktivistin Dai Quing und der Regimekritiker Bei Ling seien nie ausgeladen worden und befänden sich in Frankfurt. „Wir werden ihnen auch die Möglichkeit geben, zu ihren Themen zu sprechen“, sagte er. Boos räumte persönliche Versäumnisse ein. So hätte er früher eingreifen und Sachverhalte klarstellen müssen. Es sei aber richtig, dass die Diskussion geführt werde, sagte er.

Boos zufolge sind auf der Buchmesse, die vom 14. bis 18. Oktober stattfindet, rund 600 Veranstaltungen mit chinesischen Autoren und Intellektuellen geplant. Etwa die Hälfte werde vom chinesischen Organisationskomitee, der Rest von Verlagen, der Messe und Autoren gestaltet. Systemkritische Schriftsteller würden diese Plattform nutzen, um sich zu präsentieren.

Das Symposium steht unter dem Motto „China und die Welt - Wahrnehmung und Wirklichkeit“. Veranstalter sind die Frankfurter Buchmesse und das Organisationskomitee Ehrengast China sowie das P.E.N. Zentrum Deutschland, die Robert Bosch Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Instituto Cervantes.

ddp