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Nachrichten Bundestagswahl
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18:46 22.09.2017

Bundestagswahl

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass am Sonntag möglichst viele Leute zur Wahl gehen, um ein breites Bild zu erzeugen von dem, was die Bevölkerung wirklich denkt und ändern will. Das geht nur, wenn auch alle bereit sind, ihre Stimme abzugeben. Michael Ballack (40), ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler. Er stammt aus Görlitz.

Quelle: dpa

Von Hoffnung würde ich jetzt nicht reden, sondern eher von Angst. Gestern sagte ein wirklich sehr netter Taxifahrer zum Abschied zu mir, er habe die Schnauze voll von den „Kanaken“, die ihm, als Deutschen, den Job wegnehmen. Sagt er zu mir, einer schwarzen Frau. In seinem eigenen Taxi. Versteh ich nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Thelma Buabeng (36), in Ghana geborene deutsche Schauspielerin („Das Adlon“, Thalia-Theater Hamburg, Maxim-Gorki-Theater Berlin)

Quelle: dpa

Ich erhoffe mir, dass die Politik die Probleme in unserem Gesundheitswesen aufmerksamer wahrnimmt und gegensteuert. Sonst werden morgen noch weniger Menschen im Krankenhaus arbeiten wollen. Bei den Ärzten und in der Pflege ist die Arbeit mit Schichtdiensten und an Sonn- und Feiertagen wenig attraktiv, wir haben große Nachwuchsprobleme. Ohne unsere ausländischen Kollegen könnten wir morgen die Hälfte aller Operationssäle in Deutschland schließen! Die Politik sollte den wirtschaftlichen Druck auf Krankenhäuser mindern, um hier wieder attraktivere Arbeitsplätze zu schaffen und den Beschäftigten mehr Zeit für ihre Patienten zu geben! Sorge bereitet mir auch eine andere Entwicklung. Wir sehen in unserem klinischen Alltag deutlich, dass Menschen mit geringerem Bildungsstatus ein deutlich höheres Risikoprofil bezüglich Körpergewicht, Zigarettenrauchen, Diabetes und Bewegungsarmut aufweisen. Eine jüngste Studie innerhalb unseres Forschungsclusters REBIRTH für regenerative Medizin hat genau dies bestätigt: Schon Schulkinder weisen im Schnitt 30 Prozent Übergewicht auf, sie bewegen sich, wie man beim Vergleich von Studien sehen kann, deutlich weniger als noch vor zehn Jahren, die Zahnhygiene ist oft mangelhaft und die Nutzung von Bildschirmmedien überbordend. Diese Generation ist hochgradig gefährdet, später an chronischen, degenerativen Erkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes und Alzheimer zu erkranken. Wir müssen deshalb in den Bereichen Bewegung und Ernährung das gesundheitsbewusste Verhalten deutlich fördern. Umsetzen von Empfehlungen zur Vermeidung von Krankheiten entscheidet auch über das Alter, in dem Operationen wegen Lungenkrebs oder Arteriosklerose erfolgen. Prof. Axel Haverich (64), ist Herzchirurg an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Quelle: dpa
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