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Digital Old but Gold - “The Legend of Zelda: Link’s Awakening”
Nachrichten Digital Old but Gold - “The Legend of Zelda: Link’s Awakening”
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11:00 29.09.2019
Auf der Gamescom angekündigt, nun ist es da: "The Legend of Zelda: Link’s Awakening" ist für die Nintendo Switch erhältlich. Quelle: Getty Images

Menschen, die sich noch lebhaft an das Jahr 1993 erinnern, halten sich jetzt bitte kurz die Augen zu. Es gibt eine unangenehme Wahrheit zu verkünden: „The Legend of Zelda: Link’s Awakening“ ist ein Gameboy-Spiel, und so sieht es auch aus. Das Action-Abenteuer in Draufsicht ist für Nintendos uralten Handheld-Klassiker erschienen. Geboten wurde verpixelte Simpelgrafik in wenigen, ausgewaschenen Grün-Schattierungen.

Wer an “Link’s Awakening” trotzdem gute Erinnerungen hat, der ist nicht allein. Der jugendliche Held Link erlebte trotz der damals schon harschen technischen Einschränkungen einen fantastischen Trip. Auf dem Gameboy wurde eine ungewöhnliche Geschichte erzählt. Musste Link in der Zelda-Serie zuvor immer die Prinzessin retten, strandete er diesmal auf einer geheimnisvollen Insel. Hier lief er durch Wälder und Wüsten, löste kleine Rätsel und kämpfte gegen knuddelige Ungeheuer.

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Details wurden verändert, das Spiel ist dasselbe

Nun hat Nintendo den alten Klassiker von Grund auf neu geschrieben und auf die aktuelle Spielkonsole Switch gebracht. Das Upgrade war zwingend nötig, damit das Spiel ungefähr so aussieht, wie Menschen mit rosaroter Brille sich daran erinnern. Ein süßer, knopfäugiger Spielzeug-Link läuft durch eine plastikglänzende Fantasiewelt. Viele Details sind verändert: Die Steuerung geht leichter von der Hand. Und Spieler bekommen deutlich mehr Tipps, weil zielloses Rumstöbern damals üblich war, heute aber nicht mehr zeitgemäß ist. Das eigentliche Spiel aber ist dasselbe. Jeder Stein liegt noch dort, wo er früher lag.

Die Spielidee von Link’s Awakening entpuppt sich als zeitlos schön. Die Konzentration auf das Wesentliche war damals technisch nötig, heute wirkt sie elegant. Jeder Gegner hat ein verlässliches Angriffsmuster, jede dunkle Ecke verbirgt eine kleine Belohnung, jede Blockade verheißt einen Weg, der sich später öffnen wird.

Manko: Kenner spielen das Spiel schnell durch

Auf seine beschränkte Art ist dieses kleine Spiel perfekt. Link will nach Hause, also muss er die fremde Insel erkunden, Verliese entdecken, die Endgegner darin besiegen, stärker werden und weitermachen, bis das Geheimnis der Insel geknackt ist. So geht das bis zum relativ schnellen Ende immer weiter. „Link’s Awakening“ entwickelt dabei einen so großen Sog, dass viele es in einem Rutsch durchspielen werden. Das ist auch das einzige echte Manko des Titels: Wer sich an das Original erinnert, der hat es leichter, und wird mit diesem Vollpreis-Titel schnell fertig sein.

Das Action-Adventure-Spiel von Nintendo erscheint am 20. September für die Nintendo Switch. "The Legend of Zelda: Link’s Awakening" ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet und für 60 Euro erhältlich.

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Von Jan Bojaryn/RND

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