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Digital Updates für iPhone, Watch, AppleTV und Macs – das verspricht die Apple-Keynote
Nachrichten Digital Updates für iPhone, Watch, AppleTV und Macs – das verspricht die Apple-Keynote
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11:54 03.06.2019
Banner an den Straßen rund um das McEnery Convention Center in San Jose (Kalifornien) weisen auf die Apple-Entwicklerkonferenz hin. Quelle: Apple Inc
San Jose

Die Einladung zur „Apple Worldwide Developers Conference“ (WWDC19) kommt ganz ohne Worte aus, nur WWDC19 steht unter den neonartigen Figurenköpfen, die den Animojis entnommen sind, jenen animierten Emojis, die sich Benutzer des mobilen Betriebssystems iOS als digitale Maske für Chats zusammenstellen können. Aus diesen Animojis, mal Einhorn, mal Totenkopf, mal Alien, quellen etliche Symbole, auch in Neonfarben gehalten.

Schaut man sich die Motive der Einladungskarten genauer an, so lassen sich schon einige Rückschlüsse darauf ziehen, was am Montag aus dem Munde von Apple-CEO Tim Cook und seinen Kollegen zu erwarten sein wird. Spannend wird es allemal, hatte Cook doch im Vorfeld angekündigt, „Apple hat etwas, das euch umhauen wird.“ Was genau das sein wird, ist unklar.

Ein Motiv der Einladungskarte, wie immer gespickt mit Andeutungen, was an Neuerungen zu erwarten ist. Quelle: Apple Inc

iOS 13

Dass aber iOS 13, das neue mobile Betriebssystem für iPhones und iPads im Mittelpunkt stehen wird, dürfte sicher sein. Und hier lohnt sich noch mal ein Blick auf die Einladungskarte. Gemeinhin sind die Einladungskarten, die Apple verschickt, immer in hellen Farben gehalten. Der dunkle Hintergrund und die Neon-Anmutung sind ein klarer Hinweis darauf, das iOS 13 den äußerst beliebten Dark Mode aus dem MacOS-Betriebssystem übernehmen wird. Dabei richtet sich die Darstellung von Bildschirm und Apps nach der Tageszeit, der dunkle Modus spart zudem auch noch Batterieleistung.

Auch einzelne Symbole, die die Einladungskarte enthält, bergen Tipps auf zu erwartende Neuerungen. Etwa der Blitz neben dem Apple-Logo. Der Blitz, englisch Lightning, könnte ein Hinweis auf eine inverse, kabellose Ladefunktion sein. Das heißt, dass man mit iPhone oder iPad andere Geräte wie etwa die AirPod-Kopfhörer aufladen kann. Bisher kann das nur das iPad Pro, aber mit Kabel.

Lesen Sie hier:
Apple sagt Start der Ladematte AirPower ab – zu kompliziert

Weitere iOS-Änderungen, die die Gerüchteküche bereithält: Mehrere Fenster innerhalb einer iPad-App, die das Arbeiten mit professionellen Anwendungen wie Photoshop oder Word einfacher machen, dazu eine Stapelfunktion innerhalb von iPad-Apps – beides ein weiterer Schritt in Richtung Multitasking auf mobilen Anwendungen. Ausgebaut wird voraussichtlich auch die Funktion der Gesundheits-App, da Apple sich immer mehr in Richtung eines Experten für medizinische Vorsorge entwickeln möchte, auch und gerade bei den Apple Watches, die heute schon ein EKG auslesen und an den Arzt schicken können.

Wer sich immer schon darüber geärgert hat, keine hinreichende „Rückgängigmachen-Funktion“ bei iOS zu haben, wird sich wohl auch freuen können, wie die Experten-Plattform macrumors.com vermeldet. So soll man künftig beim iPad mit drei Fingern auf die Keyboard-Zone fassen, nach links wischen und so den letzten Eintrag löschen können. Auch Standard-Anwendungen wie Mail und Nachrichten werden optimiert. So soll man bei den Nachrichten ein Profil samt Foto wie bei WhatsApp anlegen können und Mails nach Kategorien wie Einkäufe, Reisen, Marketing und unwichtig sortieren und durchsuchen können. Auch eine „Später lesen“-Option soll in iOS 13 implementiert sein.

Geschichte ist vielleicht auch der lästige Lautstärkeregler, der als Riesenfenster aufpoppt. Er wird zum dezenten Balken am unteren Bildschirmrand.

MacOS 10.15

Das kommende Update steht ganz im Zeichen der zunehmenden Verzahnung von iOS und MacOS. Darauf deutet das Taschenrechner-Symbol auf der Einladungskarte hin. Die Synergie von Mobil- und Rechnersystemen strebt Apple schon länger an. Zudem werden die Musik-, Podcast- und Bücher-Apps neu aufgesetzt; ähnlich wie die neue App für Apple TV, dessen Neuerungen Ende März 2019 vorgestellt wurden. Zudem soll das iPad für MacBooks und iMacs drahtlos als weiterer Monitor zur Verfügung stehen, auf dem einzelne Apps geöffnet werden können.

Noch unklar allerdings ist der Name des nächsten Systems. Seit 2013 (Mavericks) werden ausschließlich Namen mit Kalifornien-Bezug verwendet. Unter anderem im Rennen für MacOS 10.15: Mammoth, Monterey. Neben neuem Namen gibt es in Sachen Mac auch noch das Gerücht, dass der lang erwartete Nachfolger des MacPro auf der WWDC19 präsentiert werden könnte. Das zylindrische Highend-Gerät für Profianwender ist seit Jahr und Tag reif für einen Nachfolger.

WatchOS 6

Spannendste Neuerung dürfte die Einrichtung eines eigenen App-Stores für Apple-Watch-Anwendungen sein, so dass man direkt vom Handgelenk aus neue Apps laden kann – der etwas mühsame Umweg über das iPhone entfällt damit. Ähnlich wie beim iOS 13 soll auch bei WatchOS 6 die Gesundheit im Mittelpunkt stehen. Durchgesickert ist bereits, dass es eine neue „Dosierungs-App“ für Pilleneinnahmen sowie eine „Zyklus“-Anwendung zur Kontrolle der Menstruations-Zyklen geben wird. Weitere Software-Neuerungen sind demnach ein Rechner, Sprachmemos und Hörbücher für die Apple Watch.

Was es aber wirklich an Neuerungen zu erfahren gibt, und welche weiteren Hinweise möglicherweise in der Einladungskarte zur WWDC19 versteckt waren, wird man erst am Montag (ab 19.00 Uhr) wissen. Insofern sind, wie stets vor einer Apple-Präsentation, alle Angaben ohne Gewähr.

Lesen Sie hier:
Apple Keynote: So sehen Sie den Livestream der WWDC am Montag

Von Daniel Killy/RND

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