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Der Norden Per Anhalter in den Tod? Neue Spur zur vermissten Katrin Konert
Nachrichten Der Norden Per Anhalter in den Tod? Neue Spur zur vermissten Katrin Konert
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15:05 07.03.2019
Ein Kameramann filmt ein Plakat zum Fall der vermissten Katrin Konert. Quelle: dpa
Bergen

Im Fall der seit 2001 vermissten Katrin Konert geht die Polizei davon aus, dass die damals 15-Jährige als Anhalterin von einem Autofahrer mitgenommen und dann getötet wurde. Ein neuer Zeuge habe Angaben zum Verhalten des Mädchens und der zeitlichen Abfolge am 1. Januar 2001 gemacht, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag mit. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass Katrin Konert in Bergen an der Dumme eine Mitfahrgelegenheit mindestens bis nach Clenze gesucht hat, beide Orte liegen im Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Der Fall Katrin Konert beschäftigt die Polizei seit 18 Jahren

„Sie wäre notfalls auch zu einem Unbekannten ins Fahrzeug gestiegen“, sagte Polizeisprecher Kai Richter in Lüneburg. „Im weiteren Verlauf ist es dann vermutlich zu einem Tötungsdelikt gekommen.“ Experten des Landeskriminalamtes gingen aber davon aus, dass der Fahrer und damit auch mögliche Täter einen Bezug zum Bereich Bergen-Clenze-Waddeweitz hatte, und deshalb dort unterwegs war.

Polizei sucht weitere Zeugen

In dem Zusammenhang werden nun weitere mögliche Zeugen gesucht. Dabei geht es vor allem um mögliche Beobachtungen am Neujahrstag 2001. Wichtig wären aber auch Angaben über auffälliges Verhalten gegenüber Anhalterinnen im Bereich von Bergen, Jiggel und Clenze seit Ende der 1990er Jahre.

Lesen Sie auch: Der Fall Katrin Konert lässt diesen Kommissar nicht los

Mehr als 100 Hinweise seit Herbst 2018

Seit dem Neustart der Ermittlungen im vergangenen Herbst seien mehr als 100 Hinweise und Spuren eingegangen, auch anonym und per Internet über das sogenannte BKMS-System, sagte Richter. Beamte waren in der Region von Tür zu Tür gegangen und hatten Flugblätter verteilt, dabei wurde laut Richter der neue Zeuge gefunden. Die achtköpfige Ermittlungsgruppe wird von Profilern des LKA in Hannover beraten.

Von RND/lni

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