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Der Norden Tuberkulose: Ärztekammer will Gesundheitsämter aufstocken
Nachrichten Der Norden Tuberkulose: Ärztekammer will Gesundheitsämter aufstocken
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15:43 22.03.2019
Die Krankheit tritt meist als Lungentuberkulose auf. Quelle: dpa
Hannover

 Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker fordert, den öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Früherkennung von Tuberkulose zu stärken. „Um die Tuberkulose auszumerzen, brauchen die stark unterbesetzten Gesundheitsämter mehr Personal,“ sagte die Lungenfachärztin am Freitag in Hanover. In den vergangenen Monaten waren immer wieder Erkrankungen insbesondere bei osteuropäischen Mitarbeitern von Schlachthöfen gemeldet worden; ein Fleischer starb an den Folgen. Niedersachsen liege mit seiner Neuerkrankungsrate zwar unter dem Bundesdurchschnitt, sagte Wenker anlässlich des am Sonntag bevorstehenden Welttuberkulosetages: „Trotzdem wurden 2018 wieder 410 neue Tuberkulosefälle registriert und damit wesentlich mehr als im Vorjahr.“ 2017 hatte es nur 348 neue Ausbrüche der bakteriellen Infektionskrankheit gegeben.

Die Erkrankungsraten könnten angesichts wirksamer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten deutlich gesenkt werden, meint die Ärztekammerpräsidentin. Ein maßgeblicher Einfluss bei der Eindämmung komme den Gesundheitsämtern zu. Zu ihrer Aufgabe gehört es, im Umfeld von Patienten weitere erkrankte oder infizierte Personen zu identifizieren und die Ausbreitung der meist als Lungentuberkulose auftretenden Krankheit zu verhindern. Eingehende Aufklärung ermögliche es Infizierten, die im Anfangsstadium der Erkrankung zunächst auftretenden unspezifischen Symptome wie lang anhaltenden Husten, Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Nachtschweiß mit der Krankheit in Verbindung zu bringen. Der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes weist ebenfalls auf erheblichen Personalmangel hin. Die Zahl der Ärzte in Gesundheitsämtern sei in den vergangenen 18 Jahren um ein Drittel zurückgegangen.

Von Gabriele Schulte

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