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Der Norden Norddeutsche Seehundstationen versorgen fast 280 Heuler
Nachrichten Der Norden

Seehunde in der Nordsee: So viele Heuler werden aktuell gepflegt

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16:57 06.07.2020
Viele mutterlose Seehunde werden in den Stationen in Norddeich und Friedrichskoog aufgenommen. Quelle: dpa/Wolfgang Runge
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Friedrichskoog

In Friedrichskoog (Landkreis Dithmarschen) wurden in diesem Jahr bereits mehr als 160 Heuler aufgenommen, wie Stationsleiterin Tanja Rosenberger sagte. In der Seehundstation im niedersächsischen Norden (Landkreis Aurich) werden laut einer Mitarbeiterin vom Montag 117 Seehund-Waisen versorgt.

Zu den insgesamt rund 280 Jungtieren in den beiden norddeutschen Seehundstationen dürften in den nächsten Wochen noch einige hinzukommen. „Wir sind noch mitten drin in der Geburtenzeit“, erklärte die Stationsleiterin. Im vergangenen Jahr waren mehr als 200 Jungtiere in Norden und 300 in Friedrichskoog aufgenommen worden. In Friedrichskoog verbrachte jedes der Tiere im Schnitt 69 Tage in der Seehundstation.

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Seehundstation Friedrichskoog: Über 30 Mitarbeiter versorgen die Heuler

Um sie zu versorgen, sind dort aktuell mehr als 30 junge Frauen und Männer im Einsatz – feste Mitarbeiter, freiwillige Helfer und Praktikanten. Ziel sei, die kleinen Seehunde gesund zu pflegen und aufzupäppeln, um sie anschließend zurück zu ihren Artgenossen in der Nordsee zu bringen.

„Für das Auswildern der Seehunde sind ein Mindestgewicht von 25 Kilogramm, ein tierärztliches Gesundheitszeugnis und die Genehmigung der Nationalparkverwaltung notwendig“, sagte Rosenberger. 95 Prozent der Seehundwaisen haben es 2019 gesund zurück zu ihren Artgenossen ins Wattenmeer geschafft. In diesem Jahr habe es noch keine Auswilderung gegeben.

Von RND/lni